FP-Ebinger: Optimale und regional ausgewogene Versorgung mit Pflegeplätzen muss sichergestellt sein!

Wien, 27.06.2007 (fpd) - Die aktuellen Schritte der Stadt Wien in Sachen Pflege sind zwar grundsätzlich begrüßenswert, doch in Anbetracht der demographischen Entwicklung bis zum Jahre 2015 und der Tatsache, dass die Wienerinnen und Wiener immer älter werden, muss noch viel mehr getan werden, so heute der freiheitliche Gesundheitssprecher für Wien, LAbg. GR Mag. Gerald Ebinger im Zuge der laufenden Gemeinderatsitzung.

Die Gewährleistung einer zeitlich befristeten Arbeitserlaubnis für Pflegefachkräfte, die ihre Qualifikation nachzuweisen haben, muss gegeben sein. Der Start einer Ausbildungsoffensive für diplomiertes Pflegepersonal und für Pflegehelfer, damit der personelle Bedarf künftig primär durch heimische Arbeitskräfte gedeckt werden kann und der Berufsstand aufgewertet wird, sowie die Einführung einer Berufsmatura für das Pflegepersonal, ist eine dringende Notwendigkeit, so Ebinger weiter.

Viel zu wenig Augenmerk wird auf die Hilfe im Privatbereich gelegt. Hier wäre ein ganz wichtiger Punkt die Anerkennung von Pflegezeiten -welche von Verwandten oder Bezugspersonen zu Hause geleistet werden -zu den Pensionszeiten. Eine volle Versicherungsleistung für pflegende Angehörige und die sofortige Erhöhung des Pflegegeldes -wie vor den Wahlen von der SPÖ versprochen - um mindestens 18% muss gewährleistet sein, damit eine schleichende Entwertung, wie sie zur Zeit stattfindet, künftig verhindert werden kann. Ebenso wäre eine laufende Valorisierung des Pflegegeldes unabdingbar, meint Ebinger.

Um eine optimale und regional ausgewogene Versorgung mit Pflegeplätzen sicherzustellen wird es notwendig sein sich die demographischen Bezirksentwicklungen genau anzusehen. Derzeit gibt es in Wien Wohnbezirke, die mit Pflegebetten unterversorgt sind. Eine ebenso große Herausforderung in diesem Bereich wird die Frage der Finanzierung sein, so Ebinger abschließend. (Schluss) paw

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