Wirtschaftsbund unterstützt Ziel des Finanzministers Steuerbelastung weiter zu senken

Steuerliche Begünstigung des 13. und 14. Monatslohns auf Selbstständige ausdehnen

Wien (OTS) - Der Österreichische Wirtschaftsbund zeigt sich über das Signal aus dem Finanzministerium erfreut, dass die Steuerbelastung mit einer künftigen Steuerreform weiter gesenkt werden soll. Etwa durch den Vorschlag Finanzminister Molterers, den Spitzensteuersatz auf unter 50 Prozent zu drücken. "Aus Sicht des Wirtschaftsbundes wäre in diesem Zusammenhang eine Ausdehnung der für Arbeitnehmer geltenden steuerlichen Begünstigung des 13. und 14. Monatslohns auf Selbstständige zielführend, dar damit der Spitzensteuersatz auf rund 43 Prozent sinken würde", sagte dazu heute, Mittwoch, Wirtschaftsbund-Generalsekretär Karlheinz Kopf. ****

Darüber hinaus werde der Wirtschaftsbund für eine kommende Steuerreform weitere Maßnahmen einfordern, so zum Beispiel die endgültige Abschaffung der sogenannten Bagatellsteuern, wie die Kreditvertragsgebühr. Zudem stünden die weitere Senkung der Lohnnebenkosten und natürlich auch die Abschaffung der Werbeabgabe zur Diskussion.

Trotz vieler positiver Entlastungsschritte, von welchen Österreich profitiert hat, wie letztens auch der Herr Bundeskanzler in einem Gespräch mit der deutschen BILD-Zeitung festhielt, ist das Steuersystem nach wie vor unübersichtlich und die Abgabenquote mit 41 Prozent einfach zu hoch. Eine Senkung dieser Quote auf unter 40 Prozent sowie die Vereinfachung der Steuersystems wären die Hauptziele einer Steuerreform. "Und sicher nicht die Wiederbelebungsversuche zur Einführung einer Vermögenssteuer", wie Kopf ergänzend festhielt.

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