FP-Madejski: Klimatisierte U-Bahnzüge werden "geschont"

Neue Garnituren nur in "homöopathischen Dosen"

Wien, 27-07-2005 (fpd) - Viele der neuen, klimatisierten U-Bahngarnituren (V-Züge) stehen nach Informationen der U-Bahnwerkstätten die meiste Zeit in den Hallen herum, statt die Fahrgäste der Wiener Linien ohne gröbere Schweißausbrüche von A nach B zu bringen, macht FPÖ-Verkehrssprecher LAbg. Dr. Herbert Madejski aufmerksam. Grund soll nach den Informationen eines Insiders eine Richtlinie der Geschäftsführuzng sein, die V-Züge so wenig als möglich zu fahren, da die Garantie entweder 200.000 Kilometer oder 2 Jahre läuft.

Während die millionenteuren Wagengarnituren also in den schattigen Hallen herumstehen, müssen Fahrgäste und Bedienstete der Wiener Linien bei bis zu 40 Grad im Zug um die Wette transpirieren. So wurde etwa 24. Juli (Donauinselfestes) der erste V-Zug erst um 13 Uhr ausgefahren, kritisiert Madejski.

Wo sind wir eigentlich, in Schilda oder in Wien? Die Wiener Linien sollen die "garantieschonende" Einsatzpraxis bei den neuen U-Bahngarnituren umgehend einstellen und die Fahrgäste nicht länger bei hitzeschlagverdächtigen Temperaturen in den alten U-Bahnen dunsten lassen, fordert Madejski. (Schluss)am

Rückfragen & Kontakt:

FPÖ-Wien
4000/81747

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0001