Dachverband NÖ Elternvereine/Pflichtschulen: Eltern wollen in der Bildungsdiskussion sachliche Gespräche und ergebnisorientierte Arbeit!

In Niederösterreich verläuft die Bildungsdiskussion kompetent und zielorientiert

St. Pölten, (OTS) - Der Dachverband der Niederösterreichischen Pflichtschulelternvereine meldet sich nun zur aktuellen Diskussion zur Causa "neue Mittelschule" zu Wort. Ing. Franz Schaupmann, Vorsitzender des Dachverbands, sieht die Entwicklung in Niederösterreich positiv. "Niederösterreich wird sicher mit seinem Modell der Entwicklung einer gemeinsamen Schule über das 10. Lebensjahr hinaus einen sehr wichtigen Beitrag für die positive Weiterentwicklung unseres Pflichtschulwesens leisten. Das Modell einer ‚gemeinsamen Schule bis 12’ baut unter anderem auch auf die bisherigen Erfahrungen in der Annahme der ständig steigenden Nachmittagsbetreuungsangebote auf. Hier flacht ja der Betreuungsbedarf erfahrungsgemäß nach dem 12. Geburtstag der Kinder ab", so Schaupmann.****

"Die Eltern interessiert die politische Selbstinszenierung einiger Beteiligter recht wenig. Sie wollen für ihre Kinder das beste Rüstzeug für deren Zukunft. Die Aufgabe der Politik ist es, auf Veränderungen zeitgerecht zu reagieren. Hier verweist Schaupmann auf die Vorgangsweise Niederösterreichs bei der Umsetzung der Klassenschülerhöchstzahl auf 25. Schaupmann: "Hätten wir als Dachverband die Debatte um die ‚25’ nicht geführt, so hätten wir jetzt eine Diskussion über die Freisetzungen von landessweit 300 LehrerInnen. Veränderungen in der Schulorganisation können nicht länger verschoben werden, weil die SchülerInnen-Zahl abnimmt. Vor allem in den Landgemeinden brauchen die Schulen jedes Kind - und die Kinder die Schulen, um nicht von jungen Jahren an zu PendlerInnen zu werden. Auch aus diesem Grund unterstützt der Dachverband Aktivitäten, die einen möglichst langen Schulbesuch der Kinder in unmittelbarer Wohnortnähe ermöglichen würden."

"Im Bund sehen wir seitens der Eltervereine jedenfalls eine motivierte und sichtlich fleißige und hart arbeitende Ministerin. Dies gilt auch für Niederösterreich - beim 'Schulpartnerschaftsgespräch’ in St. Pölten am 20. 6. 2007 gab es eine gute Diskussion, eine umfassende Information und eine kompetente Planung über die weitere Vorgangsweise - in Abstimmung mit den betroffenen Schulpartnern. Die Bundesländer haben unterschiedliche Voraussetzungen und Wege zum gemeinsamen Ziel der optimalen Förderung unserer Kinder unter Bedachtnahme des vernünftigen Ressourceneinsatzes. Bundesministerin Schmied wird wahrscheinlich sehr schnell einen guten Zugang zu allen Bundesländern haben, wenn sie signalisiert, das Pflichtschulsystem zu ‚verländern’. Auch hier verweise ich auf das Modell Niederösterreich, wo sich die Kompetenzdebatte gar nicht stellt. Da gibt es bei diesem Modell am Ende des Weges eine eindeutige Zuständigkeit des Landes und das finde ich auch richtig. Ich spüre aber auch, dass in Niederösterreich beide Regierungspartner vernünftig miteinander umgehen. Hoffentlich bleibt das so" so Schaupmann abschließend.
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