Strache entschieden gegen verpflichtendes Vorschuljahr

Mit Geld für Eurofighter könnte man leistbare Kinderbetreuung für den ganzen Sommer finanzieren

Wien (OTS) - Entschieden gegen ein verpflichtendes Vorschuljahr sprach sich heute FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache aus. Ein solches sollte es nur für Kinder mit nichtdeutscher Muttersprache geben, damit diese dann dem Regelunterricht folgen könnten und nicht quasi ins kalte Wasser gestoßen würden. Insgesamt sei es aber inakzeptabel, die Kindheit durch ein verpflichtendes Vorschuljahr noch weiter zu verkürzen.

Überhaupt liege im österreichischen Erziehungs- und Kinderbetreuungswesen vieles im Argen, zeigte sich der FPÖ-Bundesparteiobmann besorgt. Viele berufstätige Mütter wüssten nicht, wie sie ihre Kinder in den Sommerferien versorgen könnten, weil die Kinderbetreuungseinrichtungen nahezu unleistbar seien. Mit dem Geld für die Eurofighter könnte man eine durchgehende und leistbare Kinderbetreuung für den ganzen Sommer finanzieren und das Bildungssystem reformieren. Daran sei die Regierung aber völlig desinteressiert. Stattdessen sinniere sie über Vorschuljahre und Gesamtschulen.

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