VP-Wolf: Hausnummernbudget und Traumbüchlzahlen

Andreas Mailath-Pokorny verstößt gegen Grundsätze der Budgetwahrheit und- Klarheit

Wien (VP-Klub) - "Zuerst hat Kulturstadtrat Andreas
Mailath-Pokorny dem Gemeinderat ein Hausnummernbudget vorgelegt, jetzt haben wir den Rechnungsabschluss mit Traumbüchlzahlen" leitet VP-Kultursprecher Franz Ferdinand Wolf seine Kritik an dem Wiener SP-Kulturstadtrat in der Debatte zum Rechnungsabschluss ein. Wolf vermisst Budgetwahrheit und Klarheit und kritisiert mangelnde Transparenz der Ausgaben. Als weitere Schikane gegenüber der Opposition kritisierte Wolf auch, dass der Kulturbericht 2006 erst am Tag der Gemeinderatsdebatte zur Verfügung gestellt wurde.

Theaterreform sorgt nur für Kritik und sonst für gar nichts
Dieser Rechnungsabschluss ist ein weiterer Beweis für die Konzeptlosigkeit der Kulturpolitik von Mailath-Pokorny. Die Theaterreform ist gescheitert, Kleinbühnen müssen schließen, jüngstes Opfer ist das Erste Wiener Lesetheater. Die Theaterschaffenden sind in Aufruhr. Mailath-Pokorny t unterläuft die Neustrukturierung der Wiener Theater durch nicht-nachvollziehbare Ausnahmeregelungen -Stichwort Subventionierung des Lustspielhauses. Wolf fragte auch, wie es mit der im vergangenen November aus dem Hut gezauberten und großzügig mit 5 Millionen Euro subventionierten niederschwelligen Kultureinrichtung "Kabelwerk" weitergehen werde. Nach wiederholten Umplanungen sind weder Umfang noch Baukosten des Projektes bekannt.

Baustellen: Film und Kinoförderung, Wiener Symphoniker, Künstlerhaus VP-LAbg. und Mitglied des Kulturausschusses, Bernhard Dworak, zählt als offene Baustellen im Wiener Kulturleben die Sanierung der Wiener Symphoniker, die Film - und Kinoförderung und dringend notwendige bauliche Maßnahmen für Künstlerhaus und Wien Museum auf. Dworak: " Die zögerliche und zaudernde Kulturpolitik des Stadtrates gefährdet wesentliche Institutionen des Wiener Kulturlebens."
Abschließend stellt Wolf fest: "Mailath-Pokorny soll endlich ein klares Konzept für die Wiener Kulturpolitik vorlegen, statt mit der Subventionsgießkanne nur ihm genehme Projekte zu verteilen."

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