Stoderzinken wird nicht verkauft

Erfolgreicher Widerstand der Naturfreunde gegen Stoderzinken-Verkauf

Wien (OTS) - "Der Stoderzinken bleibt Teil der freien Bergwelt und wird nicht, wie von den Bundesforsten geplant, an Private verkauft", teilt der Vorsitzende der Naturfreun-de Österreich Dr. Karl Frais mit. Die Naturfreunde haben im Herbst 2006 eine Un-terschriftenkampagne gegen den beabsichtigten Verkauf des in der Steiermark gelegenen Stoderzinken gestartet. Bundesforste-Vorstand Mag. Georg Schöppl hat Frais nunmehr fix zugesagt, dass der Berg nicht verkauft wird.

Die Ziele der Naturfreunde beim Widerstand gegen den Stoderzinken-Verkauf wa-ren folgende:

1. Der Stoderzinken muss vor privatem Zugriff geschützt werden 2. das öffentliche Eigentum an Bergwelt und Natur muss erhalten bleiben 3. der freie und kostenlose Zugang zur Natur muss für die Allgemeinheit erhalten bleiben

"Der Widerstand gegen die Privatisierung der freien Natur wird auch weiterhin zu den Inhalten der Naturfreunde-Bewegung zählen. Wir stehen für den freien Zugang zur Na-tur und für den Erhalt dieses wichtigen Gemeinguts", erklärt der Naturfreunde-Vorsitzende.

Erfreut ist Frais darüber, dass im Gespräch mit dem Vorstand der Bundesforste auch weitere Fragen geklärt werden konnten: "Schöppl hat zugesichert, dass in nächster Zeit keine größeren Verkäufe von Bundesforste-Gebieten geplant sind. Für die Zukunft wer-den die alpinen Vereine in allfällige Verkaufsabsichten der Bundesforste eingebunden. Unser Ziel ist es dabei, wertvolle Naturlandschaften für die Allgemeinheit zu erhalten und vor privatem Zugriff zu schützen." Auch die alle am Schutz unserer Natur Interes-sierten haben via Internet die Möglichkeit, die Immobiliengeschäfte der Bundesforste zu überwachen. Alle geplanten Transaktionen sind auf der Homepage eingetragen und können dort öffentlich eingesehen werden.

Um die Zusammenarbeit von Bundesforsten und alpinen Vereinen zu verbessern, sollen in Zukunft berechtigte Anliegen alpiner Vereine in die Jagdpachtverträge der Bun-desforste aufgenommen werden. "Es geht dabei vor allem um Erleichterungen für Hüt-tenbetreiber und Wegerhalter", so Frais.

Die Naturfreunde bedanken sich bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern der Ak-tion "Rettet den Stoderzinken" und gratulieren zum gemeinsamen Erfolg.

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