Stummvoll sieht Zeugenabsagen nicht als Problem - U-Ausschuss kann durchaus abgeschlossen werden

ÖVP-Fraktionsführer: Wichtige Auskunftspersonen wurden befragt

Wien (ÖVP-PK) - Wir tagen jetzt acht Monate. Wenn jetzt die Zeit mit den Zeugenbefragungen knapp wird, dann liegt die Schuld daran an der Opposition, verwies heute, Mittwoch, der ÖVP-Fraktionsführer im Banken-Untersuchungsausschuss Dkfm. Dr. Günther Stummvoll auf deren "langatmiges stundenlanges Befragen von Zeugen und Filibustern im Ausschuss". Er, Stummvoll, habe bereits vor einigen Monaten wiederholt vorgeschlagen, die zeitlichen Prioritäten zu ändern und Zeugen vorzuziehen. Das fand bei den anderen Fraktionen aber kein Gehör. "Jetzt sind wir dort, wo wir sind", so Stummvoll. Die derzeitigen Absagen im Banken-Untersuchungsausschuss sieht Stummvoll nicht als Problem an, da man ausreichend über Akten verfüge. ****

Bis jetzt seien alle wichtigen Auskunftspersonen gekommen. Wenn der Präsident des Österreichischen Olympischen Komitees (ÖOC) Leo Wallner zur Vergabe der Olympischen Winterspiele 2014 nach Guatemala reist, so sei dies aufgrund der großen Bedeutung für Österreich nachvollziehbar.

"Beide Untersuchungsausschüsse zusammen umfassten bisher 80 Sitzungen, 270 Befragungen, 710 Sitzungsstunden, 3.400 nachweisliche Briefzustellungen sowie 10.500 Protokollseiten - davon allein 4.600 Seiten für den Banken-Untersuchungsausschuss - das müsste reichen, um den Banken-Untersuchungsausschuss im Zeitplan abschließen zu können", schloss Stummvoll.
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