Martinz: Verhandlungen statt Diktat aus Wien

Runder Tisch in Wien war Auftakt zu Verhandlungen. Gusenbauer, Schaunig und SPÖ-Bgm. wollen 163 Ortstafeln.ÖVP-Kärnten fordert Konsens-Lösung auf Basis 141 Ortstafeln ohne Öffnungsklausel.

Klagenfurt (OTS) - Der Beginn der Verhandlungen im Bundeskanzleramt habe gezeigt, dass Gusenbauer, Schaunig und die SP-Bürgermeister sich klar zu 163 zweisprachige Ortstafeln in Kärnten bekennen. "Die ÖVP-Kärnten und die Bundes-VP treten für den seit letztem Jahr am Tisch liegenden Konsens mit 141 Ortstafeln, aber ohne Öffnungsklausel ein", sagt VP-Landesparteiobmann LR Josef Martinz. Die am Tisch liegenden Positionen seien nun Basis für konstruktive Verhandlungen mit allen Beteiligten auf Kärntner Boden.

"Die SPÖ versucht mit einem Ultimatum und Zeitdruck über die Kärntner Interessen drüberzufahren und per Diktat aus Wien 163 Ortstafeln durchzupeitschen", erklärt der Landesparteiobmann. Für Martinz steht fest, dass nur konstruktive Verhandlungen und eine breite Konsensfindung unter Einbindung aller Gruppen in Kärnten zu einer Lösung führen können.

Die gestern begonnen Gespräche seien unter allen Umständen fortzusetzen. "Vizekanzler Wilhelm Molterer steht jederzeit für Verhandlungen zur Verfügung", versichert Martinz. Klar vor Augen halten müsse man sich aber, dass nicht die Zeit in der eine tragbare Lösung zustande kommt entscheidend ist, sondern die Qualität der selben.

"Jedenfalls gewährleistet muss sein, dass die Konsens-Lösung eine Erklärung beinhaltet, dass damit der Artikel 7 des Staatsvertrages zur Gänze erfüllt ist und das leidige Ortstafel-Thema damit endgültig vom Tisch ist", erklärt Martinz abschließend. (Schluss)

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