Wiener Rechnungsabschluss 2006 - SP-Straubinger: "218,7 Mio Euro für Kunst, Kultur und Wissenschaft!"

Wien (SPW-K) - "Wien hat 2006 insgesamt rund 218,7 Mio Euro in
Kunst und Kultur investiert, das sind 13,5 Mio Euro mehr als 2005", sagte gestern Abend Gemeinderätin Mag. Sybille Straubinger im Rahmen der Rechnungsabschlussdebatte im Wiener Gemeinderat. "Seit 2001 ist das Kulturbudget um 28 Prozent gestiegen. Das ist vor allem für die KünstlerInnen dieser Stadt ein großer Erfolg: Denn sie sind es, die mit ihren Ideen, ihrer Kreativität, ihrem Mut Wien zu einer pulsierenden Metropole machen!"

Auch die Wissenschaft habe in Wien einen besonderen Platz:
"Wissenschaft und Forschung finden in allen Bereichen, allen Ressorts statt. Durch eigene Forschung und in Zusammenarbeit mit den Universitäten und außeruniversitären Forschungsinstituten, durch Auftragsforschung und durch Förderung im Rahmen von Calls, durch Stipendien oder Stiftungen", unterstrich Straubinger. "Ganz wichtig ist auch die Vermittlung von Wissenschaft an die Bevölkerung. Wien fördert hier eine ganze Reihe von Initiativen - von University meets Public bis zum Kindermuseum ZOOM. Eine der erfolgreichsten Initiativen sind auch die Wiener Vorlesungen." Im November 2006 habe man weiters die Initiative "Wien denkt Zukunft" gestartet: "Das Ziel ist, eine Gesamtstrategie bis 2015 zu erarbeiten, die Wien als zentraleuropäischen Forschungs-, Technologie- und Innovationsstandort positioniert."

Wien sei aber auch Mode- und Designstadt: " Gerade letzte Woche ist das "7th festival for fashion and photography" über die Bühne gegangen. Es gibt mittlerweile viele junge österreichische DesignerInnen, die nicht mehr nur in Wien Erfolg haben, sondern auch international reüssieren. Wien unterstützt diese Entwicklung konsequent", unterstrich Straubinger.

Weiters habe auch die Filmstadt Wien ihren Stellenwert: "Es entstehen hier keine Hollywood-Blockbuster, sondern Filme wie "Die fetten Jahren sind vorbei", "Hundstage", "Nordrand" oder " We feed the world". Filme, die internationale Auszeichnungen bekommen wie GRBAVICA, "Workingman´s death" von Michael Glawogger oder MEIN MÖRDER von Elisabeth Scharang." Filme, die sich das österreichische Kinopublikum erobert haben, wie "Fallen" von Barbara Albert oder "In 3 Tagen bist du tot", "We feed the world". Entstanden sind sie alle mit Hilfe des Filmfonds Wien!"

Wien sei schließlich auch Stadt der Bildenden Kunst: "Bildende Kunst passiert an vielen Orten und auf unterschiedlichen Ebenen. Eine der wichtigsten ist sicher die Kunsthalle Wien, als DIE Ausstellungsinstitution für internationale zeitgenössische und moderne Kunst", so Straubinger. Ein anderer Ort für bildende Kunst sei erst letzte Woche eröffnet worden. "Das Museum auf Abruf beheimatet die Kunststammlung der Stadt Wien, die mittlerweile rund 17.000 Objekte beinhaltet, Kunstankäufe junger oft noch unbekannter Künstler, für die das natürlich eine wichtige Unterstützung in einer schwierigen Anfangsphase ist." Eine dritte Säule für bildende Kunst sei an vielen Orten zu Hause: "Kunst im öffentlichen Raum ist eine ganz besondere Möglichkeit, Kunst zu erfahren."

"Der politische Erfolg der Stadt im Kulturbereich lässt sich daran ablesen, dass sich möglichst viele WienerInnen im Kulturangebot der Stadt wiederfinden, dass Kultur gefördert wird, die im Moment nur eine kleine Minderheit anspricht , dass es Bewegung statt Stillstand gibt, dass es Mut zur Veränderung gibt, dass sich Kunst und Kultur ein neues Publikum erschließt und sich direkt an die Menschen wendet", so Straubinger. "Der Rechnungsabschluss 2006 ist aus dieser Sicht ein großer politischer Erfolg!" (Schluss)

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