Blecha: Teuerungswelle macht Pensionsanpassung in Höhe des Pensionistenpreis-Index unerlässlich

Pensionistenpreis-Index liegt 0,5 % über normalem Verbraucherpreis-Index

Wien (SK) - "Brot, Erdäpfel, Gemüse, Strom, Miete, Rezeptgebühren - alles wird teurer. Daher fordern Österreichs Pensionisten nach den Schmälerungen während der Schüssel-Regierung die Wertsicherung ihrer Pensionen ein. Und das heißt: Anpassung nach dem eigens berechneten Preisindex für Pensionistenhaushalte", erklärte heute der Präsident des Pensionistenverbandes Österreichs Karl Blecha. ****

Erst dieser Tage wurde die Berechnungsgrundlagen des Preisindex für Pensionistenhaushalte (PIPH), die von der Statistik Austria parallel zum allgemeinen Verbraucherpreis-Index (VPI) durchgeführt wird, außer Streit gestellt. Zuletzt betrug im Mai der VPI 2,1 Prozent (Höchststand seit 20 Monaten), der PIPH sogar 2,7 Prozent, also um 0,6 Prozent höher. Im April lag die Differenz sogar noch höher: VPI jeweils 1,8 %, PIPH jeweils 2,5 %, Differenz jeweils 0,7 %.

Für die Pensionsanpassung fordert Blecha dies zu berücksichtigen. "Es ist eindeutig bewiesen, dass das Pensionistenleben teurer ist. Daher muss die Pensionsanpassung in Höhe des Pensionistenpreis-Index dauerrechtlich festgelegt werden", so Blecha abschließend. (Schluss) gd

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