Martinz: ÖVP-Linie klar gegen Zwang

ÖVP-Kärnten gegen verpflichtendes Vorschuljahres.Vorverlegte Schülereinschreibungen waren zeitlich befristet.

Klagenfurt (OTS) - ÖVP fordert ein Jahr vor Schuleintritt Einschreibung, wo Defizite bei Kindern festgestellt werden

ÖVP-LAbg. Robert Lutschounig hat heute in Vertretung von LR Josef Martinz an der Regierungssitzung teilgenommen. Bei der zur Kenntnisnahme der Resolution an die österreichische Bundesregierung für ein verpflichtendes Vorschuljahr, ist jedoch ein Fehler unterlaufen.

Es besteht kein Zweifel an der Haltung der ÖVP-Kärnten zum von BZÖ und SPÖ geforderten verpflichtenden Vorschuljahr. "Ein generell verpflichtendes Vorschuljahr für alle Kinder kommt für die ÖVP nicht in Frage", erklärt Martinz.

Die ÖVP-Kärnten fordere, dass künftig die Einschreibung schulpflichtiger Kinder bereits ein Jahr vor der Schulpflicht zu erfolgen habe und Kinder, bei welchen Sprachdefizite festgestellt werden, verpflichtend eine entsprechende Förderung erhalten. "Hier kann dann gezielt mit der Förderung mittels Sprachlehrern im letzten Kindergartenjahr begonnen werden", erklärt Martinz.

Die bisherige Aktion mit dem Bildungsscheck, der in diese Richtung abzielte, laufe aus. "Schulreferent Scheuch müsste wissen, dass diese Aktion mit der vorgezogenen Schuleinschreibung und den Sprachstands-Tests nur befristet war", richtet Martinz aus. Außerdem seien in Zukunft auch die personellen Ressourcen für die Sprachförderung sicher zu stellen. "Denn die Praxis hat bisher anders ausgeschaut. Auch das sollte der Schulreferent wissen", sagt Martinz. (Schluss)

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