Staatssekretärin Silhavy: Neue Kommunikationstechnologien als Motor für bessere Lebensqualität

Wien (OTS) - Die für Regionalpolitik und E-Government zuständige Staatssekretärin Heidrun Silhavy nahm heute im Rahmen einer Pressekonferenz in der Statistik Austria in Wien zu den Ergebnissen einer Erhebung über den IKT-Einsatz in Österreichs Haushalten Stellung.

Die Ergebnisse dieser Erhebung für das Jahr 2007 unter dem Titel "Computer und Internet: häufiger, mobiler, schneller" wurden vom Generaldirektor der Statistik Austria, Peter Hackl, und dem Leiter der Direktion Bevölkerung, Peter Findl, präsentiert. Im Rahmen einer europaweiten Erhebung hat die Statistik Austria im Auftrag von EUROSTAT und Bundeskanzleramt eine Befragung von 5.300 Haushalten bzw. 11.300 Personen durchgeführt. Im Zeitraum von Februar bis März 2007 wurden dabei Daten zur Verbreitung und Nutzung von Computer, Internet und Breitbandverbindungen erhoben.

Dabei hat sich gezeigt, dass die Verbreitung von Computern in Österreichs Haushalten in den letzten Jahren stark angestiegen ist:
71% der Haushalte sind derzeit mit einem Computer ausgestattet. Die höchste Computerdichte findet man in Wien, Niederösterreich und Vorarlberg. Schlusslicht ist Kärnten mit 63%. Der Anteil der Computer-NutzerInnen hat sich von 2002 auf 2007 um 24 Prozentpunkte erhöht: 73% der befragten Personen gaben an, einen Computer zu nutzen, wobei der männliche Anteil unter den NutzerInnen um 10% höher liegt als der weibliche.

Auch beim Internet- und Breitbandzugang der Haushalte lässt sich ein deutlicher Zuwachs feststellen: Von 2002 bis 2007 ist der Anteil der Haushalte mit Internetzugang von 34% auf 60% gestiegen. Immer mehr Haushalte entscheiden sich zudem für eine Breitbandverbindung. Die meisten Internet- und Breitbandzugänge gibt es in Wiener Haushalten, die wenigsten in Südösterreich. Gezeigt hat sich auch, dass die Internetnutzung stark altersabhängig ist: 87% der 16- bis 24-Jährigen nutzen das Internet, während der Prozentsatz bei den 65- bis 74-Jährigen bei 23% liegt.

"Diese Ergebnisse sind wichtig für eine aktuelle Standortbestimmung:
Die Daten geben uns die Basis dafür, um die Verbreitung von IKT zielgerichtet voranzutreiben. Der EU-Aktionsplan "i2010" ist unser strategischer Rahmen dafür, die Entstehung einer offenen Gesellschaft und wettbewerbsfähigen Wirtschaft zu fördern. Ich sehe die Verbreitung der neuen Kommunikationstechnologien als einen Motor für bessere Lebensqualität und Integration", sagte die Staatssekretärin.

Silhavy forderte, dass immer der konkrete Nutzen für die Menschen im Mittelpunkt stehen müsse. "Wir müssen dafür sorgen, dass die Menschen in allen Regionen, Alterstufen und sozialen Gruppen einen Zugang zur technologischen Infrastruktur haben. Es ist daher ein übergeordnetes Ziel der Regierung, dass alle Bürgerinnen und Bürger an der Informationsgesellschaft teilhaben können. Ein Bereich, in dem wir in der Umsetzung schon sehr weit sind, ist das E-Government." Die Staatssekretärin wies abschließend auf ein Symposium am 20. Juni 2007 hin, dass dem zehnjährigen Jubiläum von "help.gv.at" gewidmet sein wird.

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Cornelia Zoppoth
Pressesprecherin von Staatssekretärin Silhavy
Tel. (01) 531 15 - 2830

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