KO Scheuch: Schaunig gibt bei BZÖ-Forderungen nach

Sozialpolitischer Meilenstein: In Kärnten wird die Zuzahlungsverpflichtung für Angehörige von behinderten Kinder abgeschafft

Klagenfurt (OTS) - "Heute ist es Dank der Hartnäckigkeit des BZÖ gelungen, einen sozialpolitischen Meilenstein zu setzen. Endlich fällt für Angehörige von behinderten Kindern, die in einem Pflegeheim betreut werden, die Zuzahlungsverpflichtung weg", erklärt der BZÖ-Klubobmann LAbg. Ing. Kurt Scheuch.

In der heutigen Landesregierungssitzung sei ein diesbezüglicher Beschluss gefasst worden. Die neue Regelung würde für Angehörige von behinderten Kindern eine wesentliche finanzielle Entlastung und daher eine große Hilfeleistung darstellen. Das BZÖ habe die Forderung nach Streichung der Zuzahlungspflicht für behinderte Kinder schon lange erhoben, nun habe Schaunig endlich nachgegeben und sich einer Lösung nicht mehr in den Weg gestellt. "Nur auf das Drängen des BZÖ hin ist es zu der Einigung gekommen. Schaunig als zuständige Soziallandesrätin hat hingegen in dieser Frage versagt. Sie hat es jahrelang nicht geschafft, ein transparentes und sozial gerechtes System zu schaffen, das die Zuzahlungspflicht für Angehörige von Pfleglingen regelt", so Scheuch.

Erst als das BZÖ diesen Missstand im Sozialreferat bei einer Sonder-Landtagssitzung aufgezeigt habe, sei Schaunig aus ihrer Lethargie aufgewacht. Der BZÖ-Klubobmann: "Das BZÖ hat die Streichung der Zuzahlungsverpflichtungen für behinderte Kinder gefordert. Nun wurde unsere Forderung erfüllt. Ich hoffe, dass Schaunig jetzt zügig daran geht, die weiteren von uns thematisierten Probleme im Pflegebereich zu beseitigen."

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