NÖ Bauernbund gegen umweltgerechtes Landwirtschafts-Programm

Krismer: Bauernfängerei ohne "Genierer" im Landtag

St. Pölten (Grüne) - Der NÖ Bauernbund gab in der Budgetsitzung zu Mitternacht -kurz vor Schluss der zweitägigen Sitzung - ein Zeichen von sich: Sie bekannten sich zu einem nicht umweltgerechten Landwirtschaftsprogramm. Unter dem Deckmantel "Angemessene Preise für die Produkte unserer Landwirte" versteckte die ÖVP Niederösterreich eine Unterstützung für BM Pröll und sein in Brüssel eingereichtes Programm. Die Grüne Landwirtschaftssprecherin LAbg. Dr. Helga Krismer war ob dieser Bauernfängerei zu Mitternacht sehr erbost: "Dieses Programm wurde von der EU-Kommission mit 189 Fragen nach Wien zurück geschickt, wobei das Zitat 'Ein wirklicher Mehrwert für die Umwelt ist im Vergleich zur gängigen landwirtschaftlichen Praxis in bestimmten Bereichen (...) nicht zu erkennen', ohnehin alles aussagt." Da Brüssel jetzt die Gelder aus guten Gründen nicht ausschüttet, bangt der Bauernbund um ca. 15 Prozent der gesamten Mittel für das Österreichische Programm für umweltgerechte Landwirtschaft (ÖPUL). "Wieder einmal müssen BäuerInnen den Agrarkurs von Pröll und seinem Bauernbund ausbaden. Jetzt versucht die ÖVP auch noch das eigene Versagen und das nicht Bekennen zu einer Ökologischeren Landwirtschaft den Grünen umzuhängen. Da lachen ja schon die Hühner!" ist Krismer sicher, dass gut informierte BäuerInnen die Agrarpolitik der ÖVP - gegen Umwelt und primär für die Großbetriebe - durchschauen.

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