Kickl: Zuwanderung: ÖVP im Dienst der Großkonzerne

Arbeitsmarktpolitik für Österreicher statt Import von Billigarbeitskräften und Gastarbeitslosen

Wien (OTS) - "Die ÖVP zeigt in der Zuwanderungsfrage wieder einmal ihr wahres Gesicht", kritisierte heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl, gleichzeitig freiheitlicher Arbeitssprecher, den jüngsten Vorstoß von ÖVP-Staatssekretärin Christine Marek gegen einen Zuwanderungsstopp. Die Volkspartei beweise damit einmal mehr, dass sie mit ihrer uneingeschränkten Zuwanderungspolitik in Wahrheit nur die Gier der Großkonzerne nach billigen Arbeitskräften und die Gewinnmaximierung einiger weniger befriedigen wolle. Den Sorgen der österreichischen Bevölkerung bezüglich den immer größeren Problemen, die durch die Massenzuwanderung augenscheinlich verursacht würden, begegne die ÖVP auch in diesem Bereich mit der für sie eigentümlichen Ignoranz, so Kickl.

Schon jetzt würden die Statistiken eindeutig belegen, dass sowohl bei den Arbeitslosenzahlen als auch bei Sozialleistungen Ausländer überproportional hoch vertreten seien. Alleine 2006 habe der Anteil der Ausländer an vorgemerkten Arbeitslosen im Durchschnitt beinahe ein Fünftel betragen, die Arbeitslosenquote liege bei Ausländern mit knapp 10 Prozent deutlich über der Quote bei Inländern, so Kickl weiter. Eine weitere Einwanderungswelle würde das Fass endgültig zum Überlaufen bringen, denn man bewirke dadurch nur einen weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit durch noch mehr schlecht ausgebildete und schwer integrierbare Zuwanderer.

Zuwanderung auf den Arbeitsmarkt dürfe es wenn überhaupt nur mehr dort geben, wo der Bedarf nicht mit inländischen Arbeitskräften trotz verstärkter Aus- und Weiterbildung gedeckt werden könne. "Entweder war der Missethonsche Zuwanderungsansatz nichts als die übliche ÖVP-Heuchelei gegenüber den Wählern oder aber der Generalsekretär muss angesichts seiner kritischen Wortmeldungen wohl bald mit einem Ausschlussantrag von Seiten der ÖVP-Zuwanderungsprotagonisten rechnen", so Kickl abschließend.

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