Diakonie begrüßt neuen Ton und hofft auf professionelle Integrationsarbeit

Wer hier legal lebt, soll auch legal arbeiten. Maßnahmen mit Vernunft statt weitere Polarisierung.

Wien (OTS) - "Die Diakonie begrüßt den neuen Ton in der Integrationsdebatte", so Diakonie-Direktor Michael Chalupka zur Wortmeldung von Staatsekretärin Christine Marek. "Es ist dringend an der Zeit, professionell und mit Vernunft Maßnahmen zur Integration zu setzen, - anstatt noch an weiterer Polarisierung zu arbeiten."

Die im Wirtschafts- und Arbeitssressort beheimatete Staatsekretärin hat selbst viele Möglichkeiten zur besseren Integration beizutragen. "Wer hier legal lebt, soll auch legal arbeiten können.", so Chalupka. Das wäre ein wichtiger Integrationsschritt. "Wer Qualifikationen mitbringt, soll sie auch einsetzen können, statt seine Potentiale zu verlieren.", gibt die Diakonie weiter zu Bedenken. "Hier können über das Arbeitsmarktservice Qualifikationen angepasst werden. Wenn Zugewanderte bessere Einkommen am Arbeitsmarkt erzielen können, heißt das auch bessere Chancen für ihre Kinder und bessere Durchmischung der Wohnviertel."

"Viele Kompetenzen liegen bei Staatssekretärin Marek selbst. Dem neuen Ton sollte auch eine neue Politik folgen", so Chalupka abschließend.

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