Wohnbaustadtrat Ludwig, BV Mospoitner: "Viva Monte Laa"

Wien (OTS) - "Am Monte Laa in Wien-Favoriten entstand in den
letzten Jahren ein neuer Stadtteil, der Wohnen, Arbeiten und Freizeit auf innovative Weise miteinander verbindet und besonders für Familien perfekt ist. In den Ausschreibungskriterien für den Bauträgerwettbewerb wurde ein besonderer Schwerpunkt auf die kinder-und jugendgerechte Gestaltung der Wohnhausanlage gelegt. Nun haben alle Bewohnerinnen und Bewohner ihr neues Zuhause bezogen. Zentraler Treffpunkt ist der große Park, der die einzelnen Bauten wie ein grünes Band verbindet und Raum für unterschiedlichste Nutzungen bietet - vom privaten Picknick bis zum Sommerkino ist alles möglich", erklärte Wohnbaustadtrat Michael Ludwig am Freitag anlässlich des Eröffnungsfest "Viva Monte Laa".

Der neue Stadtteil Monte Laa ist direkt an das weitläufige Naherholungsgebiet Laaer Wald angeschlossen und nur zehn Gehminuten vom Reumannplatz entfernt. Durch eine spektakuläre Überplattung der A23 wurde die Verbindung ehemals getrennter Stadtteile möglich. Auf einer Grundfläche von insgesamt 90.000 m2 errichteten mehrere Bauträger insgesamt 812 Wohnungen und Bürogebäude. Die gelungene Verbindung aus moderner Architektur und den nahegelegenen Grünflächen sorgen für höchste Lebensqualität. Um das soziale Gefüge im neuen Stadtteil zu stärken, wurde die Errichtung eines modernen Quartiersmanagements in die Ausschreibungskriterien des Bauträgerwettbewerbs aufgenommen. Das Quartiersmanagement wird vom Bauträger BUWOG betrieben und steht als Anlaufstelle für alltägliche Fragen und Probleme zur Verfügung. Neben den standardisierten Serviceleistungen, die von den BewohnerInnen zu festgelegten Preisen gebucht werden können, wird aber auch eine individuelle Unterstützung - zum Beispiel Hilfestellung bei Behördenwegen - angeboten. Das Quartiersmanagement ist ein Nachfolgeprojekt des bereits in der Wienerberg City erstmals realisierten und erfolgreich laufenden Servicebüros.

Park als pulsierende grüne Brücke zum "Laaer Wald"

Neben der familiengerechten Architektur zeichnet sich der neue Stadtteil Monte Laa besonders durch den zentralen Park aus, der die einzelnen Bauteile miteinander verbindet. Die Grünraumgestaltung -sie erfolgte nach Plänen der amerikanischen Landschaftsdesignerin Martha Schwartz - unterteilt den Park in unterschiedliche Ebenen und beinhaltet Ruheplätze, Aktivzonen und Promeniermeilen.

Der Park erstreckt sich von der Urselbrunnengasse bis zur Absberggasse. Die Hauptwegverbindungen werden von säulenförmigen Baumreihen, Zierkirschenhainen und Lichtstelen begleitet. Sogenannte "Rampen" als tatsächliche und optische Erhöhungen begrenzen die einzelnen Erlebnisbereiche.

Zu den Attraktionen des Parks zählen unter anderem der "Look Out Point", bei dem Deckchairs zum Sonnen und Sitzen einladen. Auf der Plaza selbst wurden Spiel- und Sitzobjekte zur unterschiedlichen Nutzung errichtet. Strahlende "magische Wände" tauchen diesen Platz bei Nacht in ein romantisches Licht. Ebenfalls einen zentralen Bereich des "Central Parks" bildet die Parkanlage für Kinder und Jugendliche. Zu der Ausstattung zählen ein Sandspielbereich, eine Wellenrutsche und eine steile Rutsche, ein Rodelhang, eine Halfpipe für Skater, eine farbige Fun-and-Sport-Fläche für Biker und Skater sowie farbige Wegflächen zur optischen Signalsetzung für diesen "hochaktiven" Bereich, der in der Nacht durch Lichtschienen und -stelen inszeniert wird.

Bei der Errichtung des Parks wurde höchstes Augenmerk auf die behindertengerechte Ausführung gelegt: Durch den Materialwechsel zwischen Betonplatten und wassergebundener Decke wird für sehbehinderte Menschen eine ideale Führung geboten. Durch eine generell starke Farbgestaltung wird sehschwachen Menschen eine zusätzliche Orientierungshilfe geboten. Alle Wege- und Parkflächen werden - trotz eines absoluten Niveauunterschiedes von 10 Metern -mit maximal 6% Steigung/Neigung ausgeführt und sind daher auch für Rollstuhlfahrer problemlos zu benützen.

Die einzelnen Bauplätze im Überblick:

o 10., Absberggasse 47 - "Kunstblicke", Bauplatz 7 Bauträger: Wiener Heim, EBG Planung: Arch. Adolf Krischanitz 98 gef. Mietwohnungen 10 gef. Eigentumswohnungen Bezugstermin: Frühjahr 2006

Das Gebäude aus acht Wohn- und zwei Basisgeschoßen liegt entlang der Absberggasse. Im Erdgeschoßbereich des Gemeinschaftsprojekts von EBG (98 Mietwohnungen) und Wiener Heim (10 Eigentumswohnungen) befinden sich ein Atelier, eine Tanzschule und ein Café. Für die künstlerische Grünplanung auf dem Dachgarten auf Höhe des unteren Wohnungsgeschoßes zeichnet Maria Hahnenkamp verantwortlich. Die Künstlerin entwarf die begehbare "Bildfläche" mit ornamentförmiger Bepflanzung.

o 10., Waltenhofengasse 5 - "Living Colours", Bauplatz 8.1. Bauträger: ÖSW Planung: Arch. Elsa Prochazka 127 gef. Mietwohnungen Bezugsfertig: Frühjahr 2006

Das Projekt des Bauträgers ÖSW mit insgesamt 127 geförderten Mietwohnungen verteilt sich auf zwei Baukörper, wobei der parallel zum Park liegende Komplex "Living Colours" durch farbige, vorspringende Glasloggien gekennzeichnet ist. Der zweite Baukörper ist durch seine mit Holz ausgekleideten Loggien geprägt - mit der Bezeichnung "Holz(t)raum" wurde das Erscheinungsbild dieses Bauteils auf den Punkt gebracht. Für Kinder stehen großzügige Freiflächen bereit, eine strukturierte Baumbepflanzung sorgt für Schatten sowie Wind- und Lärmschutz. Bei der Planung der Wohnanlage wurde besonderes Augenmerk auf eine Vielfalt an
Grundrissen, eine optimale Ausrichtung der Wohnungen und eine großzügige Ausstattung mit Freiräumen (Loggien, Atrien, Terrassen) gelegt.

o 10., Waltenhofengasse/Emil-Fucik-Gasse 4 - Bauplatz 8.2 Bauträger: Wr. Stadterneuerungsgesellschaft Planung: Arch. Peter Scheifinger 65 gef. Mietwohnungen Bezugstermin: Frühjahr 2006

o Bauträger: GSG Planung: Arch. Peter Scheifinger 34 gef. Mietwohnungen Bezugstermin: Frühjahr 2006

Zwei Bauträger errichteten auf dem Bauplatz mehrere Gebäudeteile von drei bis elf Geschoßen mit insgesamt 99 geförderte Wohneinheiten - 42 sind davon als Maisonetten konzipiert. Charakteristisch ist das Grünraumkonzept mit der Einbindung des öffentlichen Parkbands und der Begrenzung der unterschiedlichen Höhenniveaus mit Baumpflanzungen.

o 10., Emil-Fucik-Gasse 3/Waltenhofengasse - "Carré Vert", Bauplatz 9 Bauträger: BUWOG (Büroteil: KALLCO) Planung: Arch. Albert Wimmer 91 gef. Mietwohnungen + Bürotrakt Fertigstellung: Winter 2004

Das Gebäude besteht aus dem Bürohaus "Screen" und einer Wohnanlage mit drei Stiegen in Karreeform. Der Wohnbereich mit insgesamt 91 Wohnungen befindet sich im Schutz des Bürohauses, sodass keine Lärmbelästigung entstehen kann. Die Schallschutzmaßnahmen und ein großer Kunstgarten im Innenhof prägen diesen Bauplatz.

o 10., Moselgasse 8 - "Meandrino", Bauplatz 10 Bauträger: BUWOG Planung: AN_architects 73 gef. Mietwohnungen Bezugstermin: Herbst 2006

o Bauträger: Neue Heimat Planung: AN_architects 93 gef. Mietwohnungen Bezugstermin: Anfang 2007

Der Bauplatz wird von drei Seiten von anderen Wohnbauten umgeben und im Süden von einem zentralen Park, der sich durch das gesamte Gebiet Monte Laa zieht, begrenzt. Mäanderförmige Baukörper geben dem Projekt "Meandrino" seinen Namen, das gleichsam das Herzstück des Stadtteils Monte Laa bildet. Zwischen den Baukörpern mit den insgesamt 166 Wohnungen befinden sich halböffentliche Grünflächen, die sogenannten Themenhöfe, deren Benutzerqualität durch einen Freiraumplaner sichergestellt wurde.

o 10., Moselgasse 10 + 14 - "Wohnen am Laaer Wald - Bauplatz 11.1 Bauträger: Migra (ARWAG) Planung: Arch. Ernst Hoffmann 62 gef. Mietwohnungen Bezugstermin: Anfang 2007

o 10., Moselgasse 12 - "Wohnen am Laaer Wald" - Bauplatz 11.1 Bauträger: Neues Leben Planung: Arch. Ernst Hoffmann 28 gef. Mietwohnungen Bezugstermin: Anfang 2007

Grüne Gartenflächen umgrenzen die drei zueinander gedrehten Wohngebäude mit jeweils fünf Ober- und einem Dachgeschoß. Die insgesamt 90 Mietwohnungen der Bauträger Migra und Neues Leben bestehen aus reihenhausähnlichen Maisonetten und Geschoßwohnungen. Rund um die Baukörper wurde zudem ein naturnaher "Wald- und Wiesengürtel" geplant.

o 10., Urselbrunnengasse - "Tanzende Säulen", Bauplatz 11.2 Bauträger: Gesiba, GSG Planung: Arch. Albert Wimmer 53 gef. Mietwohnungen Bezugstermin: Anfang 2007

o Bauträger: GSG Planung: Arch. Albert Wimmer 25 gef. Mietwohnungen Bezugstermin: Anfang 2007

Der Projekttitel "Tanzende Säulen" geht auf die Gestaltung der 4,5 m hohen Erdgeschoßzone zurück, die von schrägen Säulen getragen wird. Diese bildet einen fließenden Übergang zwischen dem öffentlichen Park und den Gemeinschaftsräumen der Wohnanlage. Neben dem Verteilergeschoß und Aufenthaltsräumen mit Erholungs- und Entspannungszonen für Erwachsene sind auch bedeckte Spielzonen, der so genannte "Märchenwald" für Kinder, ebenerdig untergebracht. Zusätzlich wurde ein etwa 60 m2 großer Kinderspielraum errichtet. Darauf folgen sieben Wohnebenen mit Maisonetten und Geschoßwohnungen, die alle über Veranden, Terrassen oder Dachgärten verfügen.

o 10., Moselgasse 4,- "Cubino", Bauplatz 12 Bauträger: BUWOG Planung: Arch. Albert Wimmer 53 gef. Mietwohnungen Bezugsfertig: Ende 2007

Die neue Wohnhausanlage mit drei Obergeschoßen und einem Dachgeschoß liegt zwischen dem neuen Stadtteil Monte Laa und dem Erholungsgebiet Laaer Wald. Das Wohnprojekt punktet mit einem vielfältigen Wohnungsangebot: Im Erdgeschoß befinden sich "gestapelte Reihenhäuser" oder "Parkvillen", im Dachgeschoß Maisonetten mit Atrien. Loggien, Terrassen oder Gärten bilden die privaten Freiräume der 2- bis 4-Zimmer-Wohnungen.

Die Gesamtbaukosten für den neuen Stadtteil Monte Laa betrugen rund 97 Millionen Euro, die Stadt Wien förderte das Projekt mit rund 38 Millionen Euro. In den Projekten "Living Colours" (ÖSW), "Meandrino" (BUWOG), "Wohnen am Laaerberg" (Neues Leben) und "Cubino" gibt es noch einige freie Wohnungen, Interessenten erhalten alle Informationen bei den jeweiligen Bauträgern oder dem Wohnservice Wien.

o Service: Wohnservice Wien 2., Taborstrasse 1-3 Telefon: 01/24503-100 www.wohnservice-wien.at/

rk-Fotoservice: www.wien.at/ma53/rkfoto/

(Schluss) lok

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