Bartenstein öffnet Arbeitsmarkt für Familien von Forschern und Forscherinnen

Verpflichtende Sprachschulungen vor Schuleintritt für Kinder mit ungenügenden Deutschkenntnissen

Wien, 16. Juni 2007 (ÖVP-PD) Im Ö1-„Journal zu Gast“ kündigte Wirtschafts- und Arbeitsminister Dr. Martin Bartenstein heute an, den Arbeitsmarkt für Familienangehörige von ausländischen Forscherinnen und Forschern zu öffnen. Er wolle damit die „Einladung an die besten Köpfe der Welt, nach Österreich zu kommen, weiterführen“, so Bartenstein. Derzeit sind ca. 1000 Forscher aus Drittstaaten in Österreich tätig. ****

Zum Thema Schule sagte der Bundesminister, dass die ÖVP weiterhin am differenzierten und leistungsorientierten Schulsystem festhalte und sich gegen eine „Einheitsschule mit Nivellierung nach unten“ ausspreche. In der Frage der Sprachkenntnisse sprach sich Bartenstein für eine Überprüfung im Zuge der Schuleinschreibung aus. Wenn sich herausstellen sollte, dass die Sprachkenntnisse
nicht ausreichen, müssten diese im Rahmen einer Sprachschulung vor Schuleintritt nachgeholt werden. „Wir müssen junge Menschen mit nichtdeutscher Muttersprache schon im Alter von fünf Jahren in Richtung des perfekten Erlernens von Deutsch als zweiter Muttersprache motivieren.“ Denn, so Bartenstein, die Erfahrung am Arbeitsmarkt zeige, dass viele junge Menschen deswegen schlechtere Chancen hätten, weil sie schlecht oder nicht ausreichend Deutsch sprechen.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVP0003