Cortolezis-Schlager: Kalina darf völliges Versagen der Wiener SPÖ nicht verharmlosen

Verpflichtendes Kindergartenjahr, für die, die es brauchen

Wien, 16. Juni 2007 (ÖVP-PD) „Kalina darf das völlige Versagen der Wiener SPÖ in Bildungs- und Integrationsfragen nicht verharmlosen. Was sich in Wien abspielt ist ein einziges Desaster und eine Folge verheerender sozialdemokratischer Ideologien“, so die Wiener Stadträtin und Leiterin der Impulsgruppe „Bildung“ in der ÖVP-Perspektivengruppe, Mag. Katharina Cortolezis-Schlager. Das Hauptproblem besteht in Wien. In Tirol besuchen 98 Prozent der Kinder den Kindergarten, in Oberösterreich sind es 96 Prozent, in Niederösterreich ist der Kindergarten gratis. ****

„Eine Lösung ist, für alle, die es brauchen, ein verpflichtendes Kindergartenjahr, damit die Sprachkenntnisse der Kinder den Anforderungen der Schule gerecht werden“, so Cortolezis-Schlager. Eine Verpflichtung ist dann notwendig, wenn die Sprachkenntnisse nicht in ausreichendem Maß vorhanden sind. In Wirklichkeit geht es darum, wie die Elternberatung in Richtung Sprachenlernen und Förderung der Mehrsprachigkeit ausgebaut werden kann. „Eine Verpflichtung ist der letzte Schritt, der aber speziell in Wien notwendig erscheint. Erst gehören Verbesserungen im bestehenden System vorgenommen. Eltern müssen über die Bedeutung früher Sprachförderung informiert werden“, so die Wiener Stadträtin weiter.

Gerade zwischen dritten und siebten Lebensjahr können Sprachen spielerisch erlernt werden. Vor allem in dieser Phase sollte mit einer qualifizierten Betreuung die Mehrsprachigkeit der Kinder gefördert werden. Daher sind die Kindergartenangebote für die drei bis sechsjährigen flächendeckend zur Verfügung zu stellen und ist gleichzeitig sicherzustellen, dass es keine finanziellen Barrieren beim Besuch des Kindergartens gibt. Spätestens das letzte Kindergartenjahr sollte in Zusammenarbeit mit der Volksschule ein hochwertiges Angebot als Vorbereitung auf einen erfolgreichen Schulstart ermöglichen. „Eine Verpflichtung ist für uns der letzte Schritt, erst gilt es, die Eltern ins Boot zu holen. Wenn das nicht reicht, dann ist eine Verpflichtung unumgänglich“, so Cortolezis-Schlager.

Zudem, so die Stadträtin, verdichtet sich immer mehr, dass Kinder zwischen dem sechsten und sibten Lebensjahr, die motorisch von ihrer sprachlichen Entwicklung und soziokulturellen Kompetenz nicht ausreichend auf die Schule vorbereitet wurden, in Vorschulklassen – so genannte Starterklassen - gefördert werden und auf einen erfolgreichen Einstieg in der 1. Klasse gezielt vorbereitet werden sollten. „Hier hätte Bildungsminister Schmied schon heute die Kompetenz, einen entsprechenden Gesetzesentwurf vorzubereiten“, so Cortolezis-Schlager.

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