"profil": Wie Martin Schlaff mithalf, mit den Erlösen aus dem Mobiltel-Deal die Karibik-Geschäfte der Bawag zu verschleiern

88 Millionen US-Dollar flossen 2001 von der Bawag via New York und Bermudas nach Liechtenstein - und 2004 wieder zurück

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, gibt es tatsächlich Zusammenhänge zwischen dem Kauf des bulgarischen Handynetzbetreibers Mobiltel und den verlustreichen Karibik-Geschäften der Bawag. Aus "profil" vorliegenden Dokumenten und Vernehmungsprotokollen geht hervor, dass die Gewerkschaftsbank bereits 2001 vor der Pleite gestanden wäre, hätte nicht der Unternehmer Martin Schlaff helfend eingegriffen. Er vermittelte dem damaligen Bawag-Generaldirektor Helmut Elsner einen Geschäftsmann in New York, dessen Firmen dann Kredite bei der Gewerkschaftsbank aufgenommen haben, die in Folge auf die Bawag-Stiftungen nach Liechtenstein weitergeschleust wurden. 2004 wurden die Kredite dann mit Gewinnen aus dem Mobiltel-Verkauf getilgt und die Konten der US-Firmen bei der Bawag gelöscht.

Rückfragen & Kontakt:

"profil"-Redaktion
Tel.: (01) 534 70 DW 3501 und 3502

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PRO0003