Tolar erfreut über Vorstoß beim Blutspendeverbot für homosexuelle Männer

Wien (SK) - "Dass die Diskriminierung homosexueller Männer durch das Rote Kreuz jetzt endlich aufgehoben werden soll, ist höchste Zeit", so Günter Tolar gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. Der Vorsitzende der Organisation Sozialdemokratie und Homosexualität (SoHo) begrüßt die Initiative der Gesundheitsministerin Kdolsky. "Was hier jahrelang praktiziert wurde, nämlich homosexuelle Männer per se als Risikogruppe einzustufen, entbehrt jeder wissenschaftlichen Grundlage. Schwul oder bisexuell zu sein bedeutet nicht gleichzeitig auch risikoreiches Verhalten. Dieses Vorurteil stellt eine Diskriminierung dar und sollte eigentlich längst überholt sein", so Tolar weiter. ****

"Wir würden uns wünschen, dass dies nur ein erster Schritt ist", so Martina Punz, Bundessekretärin der SoHo. "Die umfassende Ungleichstellung homosexueller und bisexueller Menschen sowie TransGender-Personen muss auch in Österreich endlich der Vergangenheit angehören. Es sollte der ÖVP zu denken geben, dass die österreichische Gesetzgebung in gleichgeschlechtlichen Lebensweisen zum europäischen Schlusslicht gehört. In diesem Sinne hoffen wir, dass der Vorstoß von Bundesministerin Kdolsky zum Anlass genommen wird, auch in anderen Bereichen die Gleichstellung endlich umzusetzen", so Punz abschließend. (Schluss) gd/mp

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