Glawischnig: Trennung von Täter- und Opferhilfe ist problematisch

Grüne sehen "Neustart" als bewährtes Projekt, das weitermachen soll

Wien (OTS) - Skeptisch über die von Justizministerin Maria Berger angekündigte Einstellung der Finanzmittel für den Verein "Neustart" hinsichtlich der Opferhilfe äußerte sich die stellvertretende Bundessprecherin der Grünen und 3. Nationalratspräsidentin, Eva Glawischnig. "Man kann nicht einfach so apodiktisch behaupten, Täter-und Opferhilfe gehöre getrennt." Sie sieht darin eine Verkürzung des Problems. Sowohl für die Täter- wie für die Opferarbeit ist es notwendig, eine umfassende Problemwahrnehmung zu bewahren, und nicht in einseitiges, kontraproduktives Lobbying für Täter wie für Opfer zu verfallen. "Für beide Seiten - Täter wie Opfer ist es zentral, sich miteinander auseinanderzusetzen." Außer Frage steht für die Grünen, dass der Weiße Ring sich als Initiative im Bereich der Opferrechte bewährt hat und gute Arbeit leistet. "Nichtsdestoweniger soll die Justizministerin für einen umfassenden Ansatz in der Täter- und Opferbetreuung eintreten", erklärte Glawischnig.

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