Jarolim: Ehemalige Bundesregierung bei Gewalt-Klima an Schulen jahrelang untätig

Mit SPÖ-geführter Regierung hat Lösung der Probleme begonnen

Wien (SK) - Alarmiert zeigt sich SPÖ-Justizsprecher Hannes Jarolim von den Ergebnissen der WHO-Studie, die Österreich im internationalen Vergleich hinsichtlich Gewalt an Schulen ins Spitzenfeld einreiht. Die ehemalige Unterrichtsministerin Gehrer und deren Mentor Altbundeskanzler Schüssel hätten tatenlos zugesehen, wie ein Klima entstanden sei, das der Situation mehr als abträglich war. "Fehlende Zukunfts- und Berufsperspektiven sowie die mangelnde Integration von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund sind sicherlich Faktoren, die zum Ausleben von Aggressivität erheblich beitragen", so Jarolim. Zu dieser Situation hätten die Entscheidungen der ehemaligen Bundesregierung - wie die Einsparungen im Bildungsbereich auf allen Ebenen - beigetragen. Bildungsministerin Claudia Schmied gehe nun die Bildungsprobleme an. "Und damit werden auch die Gewaltprobleme an Schulen angegangen", so Jarolim. ****

Denn während sich die Politik von Schüssel und Gehrer durch kaum nachhaltige Einzelinitiativen anstatt einer effektiven Gesamtlösung "auszeichnete", gehe Schmied konsequent an die Lösung der Probleme. "Überfüllte Klassen und überforderte Lehrerinnen und Lehrer tragen zur Verschärfung der Situation bei. Schmied hat dafür gesorgt, dass es im Herbst um 1.500 LehrerInnen mehr geben wird", so Jarolim.

"Ich hoffe, dass Unterrichtsminsterin Schmied bei der derzeitigen Erarbeitung einer Strategie gegen die bekannten Missstände die Versäumnisse der Vergangenheit aufholen kann", so Jarolim abschließend. (Schluss) js

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