Banken-Ausschuß: BUCHER fordert Gegenüberstellung von Vranitzky, Elsner und Flöttl

"Dieses Triumvirat muß dem Untersuchungsausschuß demnächst Rede und Antwort stehen"

Wien (OTS) - "Es gibt nun schon seit Wochen eine intensive Diskussion, ob Ex-Bundeskanzler Vranitzky für ein Honorar in der Höhe von rund einer Million Schilling auch eine Beratertätigkeit ausgeübt hat oder nicht. Sowohl Elsner als auch Vranitzky haben Flöttls Aussagen im heutigen Banken-Untersuchungsausschuß dementiert. Wir fordern daher eine Gegenüberstellung von diesen Auskunftspersonen in einer der nächsten Ausschußsitzungen, um endlich Licht ins Dunkel in diese dubiose "Käsekuchen-Manufaktur mit Telephonanschluß" zu bringen", forderte heute das BZÖ-Mitglied im Banken-Untersuchungsausschuß Abg. Josef Bucher nach der Befragung des Ex-Kanzlers. "Dieses Triumvirat muß dem Untersuchungsausschuß demnächst Rede und Antwort stehen", so Bucher.

Bei dieser nun notwendig gewordenen Gegenüberstellung müsse endlich geklärt werden, was Vranitzky für diese eine Million Schilling wirklich geleistet habe. Nur regelmäßige Telephonate mit Flöttl - wie es der Altkanzler im Ausschuß sagte - und dies in einem Zeitraum von einem halben Jahr?

"Für ungefähr zehn bis 15 Telephonate mit Flöttl eine Million Schilling zu kassieren, ist auf alle Fälle ein erkleckliches Honorar", schloß Bucher.

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