Grüne OÖ/Gratzer: Nachhilfeunterricht für den "Roten Joe": Kalina bekrittelt abgesicherten Teilbörsegang und verschweigt die Ausverkaufsgelüste seines Nationalratsabgeordneten

Linz (OTS) - Rückkauf aller Wasserreserven durch das Land Oberösterreich ist genau das Gegenteil jenes Ausverkaufs, von dem die SPÖ jetzt spricht und der von ihr 2002 verwirklicht wurde. Kalina will Bevölkerung mittels Unwahrheiten und Verdrehungen für dumm verkaufen

"Wir machen in Oberösterreich genau das Gegenteil dessen, was Kalina verkündet: Durch ,wasserdichte´ Verträge sind unsere Energie und Wasserressourcen hundertprozentig öffentlich abgesichert!" sagt die Grüne Landesgeschäftsführerin Lätitia Gratzer zu den haltlosen Vorwürfen des roten Bundesgeschäftsführers, der von seinen oberösterreichischen Freunden wohl nur ungenügend bzw. einseitig informiert wurde.

Warum dieses juristische Procedere der Absicherung jetzt überhaupt notwendig wurde? "Weil uns die rote Regierungsbeteiligung in der Vorgängerregierung ein schweres Erbe hinterlassen hat", sagt Gratzer:
"Die SP Oberösterreich hat in der vergangenen Legislaturperiode zusammen mit der ÖVP das Wasser verkauft. Was wir Grüne jetzt abgesichert haben, ist der Rückkauf und damit die Sicherung dieser so wichtigen Ressource der Daseinsvorsorge."

Dieser Verkauf von Landes- bzw. Staatseigentum stellt in der SPÖ offenbar kein Novum dar: "Ein Staatsanteil von 25 Prozent plus einer Aktie ist durchaus denkbar." - Diese Aussage stammt nicht etwa von BM Bartenstein oder einem anderen schwarzen Privatisierer, sondern sie tätigte SPÖ-Energiesprecher Eder in einem Interview mit der Wiener Zeitung am 19. Jänner 2007. Derzeit hält der Bund 51 % am Verbund.

SPÖ-Eder über den Verbund: "Ein Staatsanteil von 25 Prozent plus einer Aktie ist durchaus denkbar."

"Alleine diese Aussage zeigt, wozu die SPÖ im Stande ist", meint die Grüne Landesgeschäftsführerin: "Während in Oberösterreich die Energie AG und damit Energie- und Wasserversorgung mehrheitlich bzw. sogar zu 100 % in der Hand des Landes bleiben, ist die SPÖ bereit, das bedeutendste Energieversorgungsunternehmen Österreichs bis auf eine staatliche Sperrminorität zu verkaufen!" Das haltlose Geschrei von LH-Stv. Haider vom "Ausverkauf der Heimat", in das Kalina einstimme, führe sich daher von selbst ad absurdum.

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