Linz Europa Tour 2007-2009: Schmied - "Regierung unterstützt Projekt voll und ganz"

"Mit Linz 2009 ist Österreich im Top-Ranking der Kulturhauptstädte"

Wien (SK) - "Die österreichische Bundesregierung unterstützt voll und ganz Hubert von Goiserns 'Linz Europa Tour 2007-2009', so Kulturministerin Claudia Schmied Freitagvormittag anlässlich einer Pressekonferenz zum Thema "Linz Europa Tour", die von Goisern ab nächster Woche in einem Schiffskonvoi über Wasserwege durch Ost- und Mitteleuropa führen wird. Schmied, die auch die Patronanz für das Kooperationsprojekt mit der Kulturhauptstadt 2009, Linz, übernommen hat, unterstrich, dass "Österreich mit Graz 2003 und Linz 2009 im Top-Ranking der Kulturhauptstädte ist". Die Tour von Goiserns "bringt den kulturellen Reichtum Europas mit der Sprache der Musik zum Ausdruck - und Musik kennt keine Grenzen", daher stelle die völkerverbindende, musikalische Tour für die Regierung ein "besonderes Anliegen" dar, so die Kulturministerin. ****

Das Projekt "Kulturhauptstadt Linz 2009" sei für die österreichische Bundesregierung ein "zentrales Vorhaben", das folgende Ziele verfolge: "Stärkung des europäischen Integrationsprozesses sowie Förderung der kulturellen, sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung". Für Linz biete sich so die "große Chance der nachhaltigen Image-Entwicklung" - von der ehemaligen Industriestadt zu einer "von Kunst und Kultur durchfluteten Stadt", so Schmied bei der von Willi Resetarits geleiteten Diskussion, an der weiters teilnahmen: Hubert von Goisern (Musiker), Karl Doutlik (Leiter der österr. Vertretung der EU-Kommission) sowie Martin Heller (Intendant Linz 2009). Abschließend wandte sich die Kulturministerin mit einem Versprechen an Hubert von Goisern: "Irgendwann auf Ihrer Reise werde ich Sie mit meinem Besuch überraschen".

Doutlik und Heller würdigen völkerverbindendes Projekt

Der Startschuss für das Projekt Hubert von Goiserns erfolge am 22. Juni 2007. Dann werde der Musiker zu zwei jeweils zehnwöchigen Fahrten mit einem Schiffskonvoi inklusive einer schwimmenden Konzertbühne aufbrechen - 12.000 Kilometer auf Wasserwegen in Richtung Ost- und Mitteleuropa, wo der Musiker mit verschiedenen Künstlern aus 14 Ländern gemeinsam musizieren wird. Eine "wunderschöne Geschichte, wie man sie sich für eine europäische Kulturhauptstadt nicht schöner wünschen könnte", befand Heller. Doutlik bezeichnete das völkerverbindende Projekt als einen "wesentlichen Beitrag, um Europa von einem nüchternen Hirn-Kopf-Projekt zu einem Herz-Bauch-Anliegen weiterzuentwickeln". Hubert von Goisern selbst unterstrich, dass er mit dem gemeinsamen Musizieren "den Menschen Mut geben will, aufeinander zuzugehen." (Schluss) mb

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