SPÖ und SP Schweiz begrüßen Eröffnung des Lötschbergtunnels

Verlagerung des Verkehrs von Straße auf Schiene zentrales Anliegen

Wien (SK) - Österreichische und Schweizer SozialdemokratInnen setzen sich gemeinsam für eine zukunftsträchtige Verkehrspolitik ein. Zentrales Anliegen der beiden Parteien ist die Verlagerung des Verkehrs von der Straße auf die Schiene im ganzen Alpenraum. Die sozialdemokratischen Parteien beider Länder stehen in engem Kontakt und arbeiten zusammen, um die Verkehrsverlagerung im Alpenbogen voranzutreiben. ****

"Die Schweiz dient uns als Vorbild, weil wir hier sehen, was beim Schienenausbau möglich ist. Der Lötschbergtunnel ist ein wichtiges zusätzliches Element in einem vorbildlichen Bahnausbau, der zeigt, wie eine moderne Schieneninfrastruktur das Angebot der Bahn attraktiv und wettbewerbsfähig gestaltet", erklärt der internationale Sekretär der SPÖ, Andreas Schieder, in einem gemeinsamen Mediencommuniqué der SPÖ und der SP Schweiz. Ein Anliegen beider Parteien ist die Einführung einer Alpentransitbörse, was auch im Regierungsprogramm der österreichischen Regierungskoalition steht. Auch der Schweizer Bundesrat hat sich für Einführung einer Alpentransitbörse ausgesprochen.

"Wenn es uns gelingt, den Transitverkehr umfassend auf die Schiene zu verlagern, werden wir eine nachhaltige Verkehrspolitik machen können, die zur Reduktion der CO2-Emissionen führt. Und wir werden damit die Bevölkerung in den Gemeinden entlang der Transitrouten deutlich von Lärm und Abgasen entlasten können. Der Lötschbergtunnel ist ein Beispiel dafür, was möglich ist und wie attraktiv Bahnverkehr im 21. Jahrhundert für Menschen und Güter gestaltet werden kann", so Schieder.

Die Schweizer Nationalrätin Andrea Hämmerle erklärt: "Die Verlagerungspolitik ist ein Erfolg und ein Zukunftsmodell! In der Schweiz ist die Zahl der LKW in Transit gegenüber 2000 um 16 Prozent zurückgegangen. Ohne die bereits getroffenen Maßnahmen wie die Schwerverkehrsabgabe LSVA hätten wir 400.000 Lastwagen mehr auf unseren Straßen." Diese Verkehrspolitik wurde von der SP entwickelt und vom Schweizer Volk mehrfach bestätigt. Sie muss mit maximalem Einsatz und in Koordination mit den Alpenländern vorangetrieben werden. Die Schweizerische Bundesverfassung verlangt eine Reduktion der Anzahl LKW in Transit auf 650.000 bis 2009. Dieses Ziel ist mit der Einführung einer Alpentransitbörse erreichbar. (Schluss) ps

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