SPÖ-Schülerverein ist Bildungsministerin hörig: Zweifelhafte aks-Initiative

Initiative "gemeinsameschule.at" ruft Verwunderung bei Politikern und Schülern hervor

Wien (OTS) - 'Der SPÖ-Schülerverein ist der Bildungsministerin offensichtlich hörig. Es ist wahrlich verwunderlich, mit welch lächerlichen Methoden die SPÖ-aks versucht, die Bildungsministerin bei ihrem Husch-Pfusch-Vorhaben, eine Gesamtschule durch die Hintertür einzuführen, zu unterstützen', gibt sich Markus Krempl, Bundesobmann der Österreichischen Schülerunion - und somit größten Schülerorganisation Österreichs - höchst verwundert über die von der Aktion Kritischer SchülerInnen präsentierte Initiative www.gemeinsameschule.at. ****

Diese Initiative stößt nicht nur bei Politikerinnen und Politikern auf Kopfschütteln und herbes Unverständnis, sondern darüber hinaus sogar in den eigenen Reihen, nämlich bei den Schülerinnen und Schülern. Mit dieser Aktion beweise die aks, dass sie "die wahren Interessen der Schülerinnen und Schüler längst über Bord geworfen hat und sich blindlings ihrer Parteigenossin Schmied unterordnet." Als "Paradoxa" bezeichnet Krempl darüber hinaus die Tatsache, dass sich beim aks-dominierten Wiener SchülerInnenparlament, welches erst vor kurzer Zeit abgehalten wurde, noch eine überwältigende Mehrheit gegen die Gesamtschule ausgesprochen hatte.

"Nicht mehr als einen Sturm im Wasserglas", vermutet hierbei auch Bundesschulsprecher Matthias Hansy bei der heute präsentierten Initiative und verweist abermals auf die vor einem Monat initiierte überparteiliche Plattform www.schule-bunt.at, welche bereits von mehr als 14.000 Österreicherinnen und Österreichern unterstützt wird und die sich für ein differenziertes, wenn auch verbesserungswürdiges Schulsystem einsetzt. "Die aks-Initiative ist lediglich der billige Versuch einer Kopie vom Erfolgskonzept "Schule-Bunt". Jede Meinungserhebung beweist eindeutig, dass die Österreicherinnen und Österreicher gegen die Gesamtschule sind. Was hier versucht wird, geschieht rein aus parteipolitischem Kalkül", ist sich Hansy sicher.

Darüber hinaus orten die beiden Schülervertreter angesichts der nahe bevorstehenden Landesschülervertretungs-Wahlen, welche zwischen 21. Juni und 5. Juli in ganz Österreich stattfinden, "einen verzweifelten Versuch der aks, medialen Profit aus dieser Aktion zu schlagen."

Rückfragen & Kontakt:

Markus Krempl, Tel.: 0676/88 87 51 00
mailto: markus.krempl@schuelerunion.at bzw. Matthias Hansy
Tel.: 0676/88 87 52 07, mailto: matthias.hansy@bsv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF0012