Martinz: Gusi soll sich wie ein Kanzler verhalten

Mit Drohungen und Ultimaten ist die Kärntner Ortstafelfrage nicht zu lösen. SPÖ hat die letzten Jahrzehnte keine Lösung zu Stande gebracht.

Klagenfurt (OTS) - "In der Kärntner Ortstafelfrage mit "Jetzt oder gar nicht" zu drohen, deutet nicht auf ein verantwortungsvolles Handeln eines Bundeskanzlers hin. Gusenbauer soll endlich einmal einen konkreten Vorschlag auf den Tisch legen", sagt heute LR Josef Martinz.

Unter Druck sei die Kärntner Ortstafelfrage auf keinen Fall zu lösen und mit Drohungen und einem Ultimatum auch nicht. "Die SPÖ hat in der Ortstafelfrage die letzten Jahrzehnte geschlafen und hat auch im Vorjahr einen historischen Kompromiss verhindert. Und jetzt möchte Gusenbauer ein Ultimatum stellen?", stellt Martinz klar, dass diese Vorgangsweise weder einem Kanzler würdig ist, noch Kärnten sich drohen lasse.

"Wo bleiben die konkreten Vorschläge von Gusenbauer? Andeutungen und Drohungen alleine sind in dieser Sache zu wenig", so Martinz weiter. Auf jeden Fall könne Gusenbauer eine Lösung nur im Konsens mit Kärnten erreichen. "Ein Ultimatum zu stellen und so zu tun, als würde einen Bundeskanzler die Minderheitenpolitik eines Landes nichts angehen, macht keinen Staat", gibt Martinz zu Bedenken. (Schluss)

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