ÖH: Liege-Verbot auf Campus-Grünflächen absurd

Immer weniger Freiraum für Studierende

Wien (OTS) - Das Verbot, die Grünflächen des Universitätscampus Wien als Liegewiesen zu verwenden, stößt beim ÖH-Vorsitzteam auf Unverständnis: "Immer mehr öffentliche Plätze, wie der Wiener Burggarten und der Stadtpark in Graz, werden ohne sinnvolle Begründung zu Sperrgebieten erklärt. Dass dieser Trend nun auch auf die Universitäten übergreift ist absurd und eine reine Schikane der Studierenden.", echauffieren sich Lina Anna Spielbauer und Barbara Blaha über die Maßnahmen des Rektorats. Bereits jetzt ist es für StudentInnen kaum möglich ihre Ausbildungsstädte frei von Konsumzwang zu nutzen. Mit dem Liege-Verbot verschärft die Universitätsleitung diese Problematik zusätzlich.

"Wenn bereits die eigenen Studierenden vom Universitätsgelände vertrieben werden, stellt sich die Frage: Was kommt als nächstes? Gebühren für Parkbänke?", kommentiert das Vorsitzteam die Maßnahmen von Rektor Winckler sarkastisch. Dass leer stehende Gebäudeteile des Uni-Campus seit Jahren brach liegen, löst bei Spielbauer und Blaha ebenso Kopfschütteln aus: "Warum werden Räume ohne Nutzungsplan von Seiten der Universität lieber leer stehen gelassen, anstatt diese Studierenden zur Verfügung zu stellen?"

In diesem Zusammenhang konstatieren die ÖH-Vorsitzenden einen Mangel an Räumlichkeiten zum Lernen, zur Vernetzung oder kostenlosen Freizeitgestaltung und fordern das Rektorat abschließend zum Umdenken auf: "Mit dem sinnlosen Leerstehen von Uni-Gebäuden und dem Verhängen von Liege-Verboten wird niemandem ein Gefallen getan - am wenigsten den eigenen Studierenden."

Rückfragen & Kontakt:

Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Florian Kozak, Presse
Tel.: 01/310-88-80/59, Mobil: 0676 888 52 217
mailto: florian.kozak@oeh.ac.at
http://www.oeh.ac.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NHO0001