Verwaltungsreform im Finale: Bau des Technik- und Laborzentrum bereits 2008 fertig

LH Haider/LR Rohr beim Spatenstich: Besseres Service, mehr Bürgernähe und moderne Arbeitsbedingungen durch neues Zentrum

Klagenfurt (LPD) - Die Verwaltungskonzentration des Landes geht in die Zielgerade: Neben dem neuen Verwaltungszentrum in der Klagenfurter Mießtalerstraße wird derzeit als zweiter Standort das Technik- und Laborzentrum in der Flatschacherstrasse in Klagenfurt gebaut. Heute, Freitag, erfolgte der Spatenstich bzw. die Grundsteinlegung für das auch städtebaulich interessante Gebäude, das von der Landesimmobiliengesellschaft (LIG) um 23, 4 Millionen Euro errichtet wird. Die Baufertigstellung ist für Sommer/Herbst 2008 vorgesehen. Der Neubau wird sich auch optisch sehr eindrucksvoll präsentieren, alle Dachflächen werden begrünt. Das Kernstück der derzeitigen Garage sowie die Kfz-Überprüfungsstelle bleiben erhalten.

Landeshauptmann Jörg Haider, die Landesräte Reinhart Rohr und Wolfgang Schantl sowie Landesamtsdirektor Reinhard Sladko und LIG-Geschäftsführer Johann Polzer nahmen die Grundsteinlegung vor. Der Projektleiter seitens des Landes, Johann Scheiber, konnte zahlreiche Ehrengäste willkommen heißen, darunter auch die beiden planenden Architekten Toralf Fercher und Manfred Güldner sowie den Präsidenten der Industriellenvereinigung, Otmar Petschnig, Messepräsident Walter Dermuth, Stadtrat Albert Gunzer, NRAbg. Gernot Darmann, Generalvikar Gerhard Kalidz und zahlreiche Beamte und Abteilungsleiter, unter ihnen auch den Leiter der Lebensmitteluntersuchungsanstalt, Peter Wiedner, Albert Kreiner (Wirtschaftsrecht und Infrastruktur), Volker Bidmon (Straßen- und Brückenbau) und Harald Tschabuschnig (Umwelt).

Der Landeshauptmann sagte, dass die Verwaltungskonzentration notwendig sei, denn die bisherige Aufteilung auf 30 Standorte sei sehr unökonomisch. Es gehe darum, die wichtigen Leistungen, die beispielsweise durch das Labor gemacht werden müssen, für die Bevölkerung zu optimieren. Auch die Bediensteten würden durch die neuen Zentren moderne Arbeitsplätze haben und nicht länger wie Nomaden herumziehen müssen.

Umweltreferent Landerat Rohr, als "Hausherr" des neuen Zentrums angesprochen, betonte ebenfalls den großen Nutzen durch die Verwaltungskonzentration. Es seien gründliche Überlegungen notwendig gewesen, um sowohl Kosteneinsparungen als auch moderne Arbeitsbedingungen als Zielsetzung zu erreichen. Hier werde ein modernes Zentrum entstehen, wodurch die Labor- und Technikeinheiten optimal für die Bevölkerung eingesetzt werden können, zeigte sich Rohr zuversichtlich.

Der Landesamtsdirektor sagte, dass mit diesem Bau bzw. mit den beiden Zentren (Verwaltung- und Technikzentrum) auch eine neue Ära beginne, weil damit der Bevölkerung ein besserer Zugang ermöglicht werde. Zudem würden für die Bediensteten 1.500 moderne Arbeitsplätze entstehen. Die Landesregierung habe hohen Mut bewiesen, dieses große Projekt anzugehen, so Sladko.

LIG-Geschäftsführer Polzer sagte, dass die Konzentration viel Geld spare. Auch beim neuen Zentrum sei man sehr bemüht, Kärntner Firmen größtmöglich einzubinden. Überaus innovativ sei das Energiekonzept des Labor- und Technikzentrums, mit dem man Vorbild für andere sein wolle. Heuer und nächstes Jahr werden die Amtsgebäude Alte Kelag und Arnulfplatz 1 saniert, kündigte Polzer an.

Projektleiter Scheiber sagte, dass mit diesem Neubau die Verwaltungskonzentration, die 1999 von der Landesregierung beschlossen wurde, abgeschlossen werden könne. Damit rücke die Verwaltung näher zum Bürger. Das Immobilienmanagement des Landes gehöre zu den modernsten, so Scheiber. Es gebe viel Interesse daran, es Kärnten nachzumachen.

Das siebengeschossige Technikzentrum für die technischen Abteilungen des Landes umfasst rund 290 Arbeitsplätze, das sechsgeschossige Laborzentrum für alle Laboreinheiten rund 118 Laborarbeitsplätze. Hier werden die Lebensmittel-Untersuchungsanstalt sowie die veterinärmedizinische Untersuchungsanstalt unter einem Dach vereint.

Weiters erfolgt die Generalsanierung des Garagentraktes, der mit beiden Baukörpern funktionell und gestalterisch verbunden wird. Mit der Parkgarage, die durch Stellplätze im Freien ergänzt wird, werden insgesamt 222 Stellplätze zur Verfügung stehen. Das Architektenteam Fercher-Güldner war als Wettbewerbssieger für das Neue Technik- und Laborzentrum hervorgegangen. Musikalisch umrahmt wurde die heutige Grundsteinlegung vom Hans Lassnig-Quartett.
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