vida-Vorsitzender Kaske: "Wir brauchen wieder HausbesorgerInnen"

Erfolgreiches Pilotmodell in Salzburg

Wien (vida/ÖGB) - "Der Ruf nach einem neuen Hausbesorgergesetz
wird immer lauter, dazu haben auch die jüngsten, dramatischen Ereignisse beigetragen", erklärt Rudolf Kaske, Vorsitzender der Lebensgewerkschaft vida, zur neu entflammten HausbesorgerInnendiskussion: "Seit das Hausbesorgergesetz im Jahr 2000 von der blauschwarzen Regierung abgeschafft worden ist, arbeiten wir an neuen Lösungen für diesen auch sozial sehr wichtigen Berufsstand." Inzwischen seien allerdings österreichweit tausende Arbeitsplätze verloren gegangen. Kaske weiter: "Wir in der Lebensgewerkschaft vida sind davon überzeugt, dass dieser Berufsstand nicht aussterben darf. In Salzburg läuft ein Pilotversuch des AMS mit Arbeitssuchenden über 40. Neben technischen und organisatorischen Schulungen werden sie auch in Konfliktmanagement ausgebildet."++++

Heute haben am bfi Salzburg dreizehn Arbeitssuchende eine zweieinhalbmonatige Ausbildung als AnlagenbetreuerIn abgeschlossen. "Diese Ausbildungsmaßnahme entstand als Initiative unseres Salzburger Landesgeschäftsführers Thomas Berger", ergänzt der vida-Vorsitzende:
"Die TeilnehmerInnen haben auch ein Praktikum gemacht, bei dem sich gezeigt hat, wie wichtig eine solche Ausbildung ist." Qualifizierte HausbesorgerInnen bzw. AnlagenbetreuerInnen würden, so die Lebensgewerkschaft vida, nicht nur die Wohnqualität steigern und für die Werterhaltung der Gebäude sorgen, sie könnten auch wichtige soziale Funktionen übernehmen. Kaske abschließend: "Das ist eine große Jobchance für ältere ArbeitnehmerInnen. Wir werden uns als Lebensgewerkschaft sehr für eine entsprechende bundesweite Lösung einsetzen." (kk)

ÖGB, 15. Juni 2007 Nr. 384

Rückfragen & Kontakt:

vida-Presse
Katharina Klee
Tel.: 0664/381 93 67

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGB0003