WESTENTHALER: Neuformierte Waldheim Jagdgesellschaft absolut letztklassig

BZÖ fordert Gerechtigkeit für Altbundespräsident Waldheim ein

Wien 2007-06-17 (OTS) - "Es wird mir schlecht, wenn ich die Reaktionen der neu formierten Jagdgesellschaft auf den Tod des ehemaligen Bundespräsidenten und UN-Generalsekretärs Kurt Waldheim sehe", so BZÖ-Chef Klubobmann Peter Westenthaler. "Hier kuschelt sich eine dubiose Allianz von Vertretern der USA über die österreichische Linke bis hin zu Journalisten die sich zu unfehlbaren Moralaposteln aufschwingen, zu einer Plattform zusammen, die weder Anstand, noch Respekt oder Pietät kennt". Westenthaler stellt die Frage "Wie krank sind denn eigentlich diese Menschen, die sogar über den Tod hinaus ihre Hetzkampagne und Lügen fortsetzen? Wie kalt und menschenverachtend sind diese Personen die nicht einmal den Anstand haben, Waldheim als Menschen zu betrachten, dem die Totenehre zusteht? "Das BZÖ fordert die Gerechtigkeit für Kurt Waldheim ein, die er zu Lebzeiten leider nicht erfahren durfte", so Westenthaler.

Waldheim habe bis zum Schluss kein einziges Kriegsverbrechen nachgewiesen werden können. Er sei ein Staatsmann erster Klasse gewesen und habe das Vertrauen der Österreicher in überwältigendem Ausmaß genossen. "Es ist uns als Österreicher Auftrag und Verpflichtung unserem ehemaligem Bundespräsidenten am Tag nach seinem Tod alle Ehren zukommen zu lassen und seine Familie vor der Jagdgesellschaft auch posthum in Schutz zu nehmen", betont der BZÖ-Chef. An die Waldheim Jäger richtete Westenthaler den dringenden Appell mit der Totenverfolgung aufzuhören und besser zu schweigen, "denn immerhin gibt es auch eine Familie, deren geliebtes Familienmitglied noch nicht einmal begraben ist", so Westenthaler abschließend.

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