Jenewein: Häupls Drohungen sind nicht ernst zu nehmen!

"Streithanselkoalition" wird weiterwursteln wie bisher!

Wien, 13-06-2007 (fpd) - Die neuerliche Neuwahldrohung von Wiens Bürgermeister Häupl sei nichts weiter als politisches Schattenboxen und in Wahrheit nicht ernst zu nehmen. Die "Streithanselkoalition" werde weiterwursteln wie bisher, daran werden auch die wortreichen Erklärungen von SP-Bürgermeister Häupl nichts ändern, so heute der Landesparteisekretär der Wiener FPÖ, Hans-Jörg Jenewein, in einer Reaktion auf ein Häupl-Interview in der morgen erscheinenden Ausgabe der Zeitschrift "News".

Häupl habe seinen SP-internen Stellenwert spätestens bei der Wien-Wahl verloren, wo es ihm trotz größter Anstrengung nicht gelungen ist in der Bundeshauptstadt jenes Wahlziel zu erreichen, das ihm im Vorfeld prophezeit worden ist. Der Wiener Bürgermeister hätte gut daran getan bereits bei den Regierungsverhandlungen seine Wünsche und Forderungen zu postulieren. Stattdessen habe er sich lieber mit der Frage beschäftigt, ob die Verhandler Sushi oder Würstel zu essen bekommen. Politik funktioniere jedoch nun mal nicht nur über den Magen und es wäre höchst an der Zeit endlich mit den koalitionsinternen Streitereien aufzuhören.

Dabei müsse man Häupl jedoch zugestehen, dass die Auseinandersetzungen nicht nur von der SPÖ ausgehen. Andererseits lautet ein altes Sprichwort: "Wer sich mit Hunden ins Bett legt, der wird mit Flöhen aufwachen!" Dies hätte der Chef der Wiener SPÖ wissen müssen, bevor er in Koalitionsverhandlungen mit der ÖVP getreten ist, so Jenewein abschließend. (Schluß)

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