VP-Walter ad Ludwig: "Neubauverordnung kann nur erster Schritt sein"

Finanzstadträtin muss auf Überdeckung bei Gebühren verzichten

Wien (OTS) - "Nach zähem Ringen hat sich die SP-Stadtregierung heute offenbar entschlossen, die Fördersätze im geförderten Wohnbau anzupassen. Diese Anpassung der Neubauförderung ist ein erster Schritt in die richtige Richtung, um Wohnen nicht noch exorbitant teurer zu machen. Es gibt aber noch viel Spielraum nach oben. Die Förderung könnte bedeutend höher sein, wenn die Finanzstadträtin endlich auf die Überdeckung bei Kanal-, Wasser- und Müllgebühren verzichten und diese senken würde. Derzeit ist es so, dass die SP-Stadtregierung die Wienerinnen und Wiener in der einen Hosentasche aussackelt, um ihnen dann einen Teil des Geldes in die andere Tasche zurückzugeben." Das sagte der Wohnbausprecher der ÖVP Wien, Stadtrat Norbert Walter.
"Wohnen und leben ist in den vergangenen Monaten und Jahren durch das massive Drehen an der Gebührenschraube der SPÖ ohnedies deutlich teurer geworden. Kanalgebühr plus 28 Prozent, Müllabfuhrgebühr plus 19,5 Prozent und Gas ebenfalls um rund 20 Prozent", erinnerte Walter an die SP-Belastungspolitik. Hier sei Finanzstadträtin Brauner gefordert, diese unsoziale Politik rasch zu beenden.
Erfreut zeigte sich Walter, dass Stadtrat Ludwig mit der Verordnung erkannt hat, dass Wien in Sachen Eigentumswohnungsbau den anderen Bundesländern stark hinterherhinkt und hier erste Gegenmaßnahmen ergreift. "Nur knapp 200 echte neue Eigentumswohnungen im Jahr 2006 haben offenbar auch bei der SPÖ Wien die Alarmglocken schrillen lassen. Aber auch dieser Schritt ändert nichts daran, dass Eigentum in Wien nach wie vor massiv schlechter gestellt ist als etwa die Miete", sagte der VP-Stadtrat.
Dem ökologischen Gedanken werde mit der Verordnung erstmals Rechnung getragen: "Aber auch hier ist das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht, wenn man sich etwa ansieht, dass das rote Wien im Bereich der Solarförderung die rote Laterne trägt."
"Generell muss man sagen, dass wohnen und leben in Wien wieder leistbarer werden muss", schloss Walter.

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