Volkshilfe Beschäftigung: FORBA Studie beweist Nutzen sozialer Beschäftigungsbetriebe für Wirtschaft

Wien (OTS) - Gestern wurde die von AK Wien und AMS Wien in Zusammenarbeit mit DSE Wien in Auftrag gegebene Studie des Wiener Forschungsinstituts FORBA (Forschungs- und Beratungsstelle Arbeitswelt), präsentiert.

Die Studie bestätigt, dass sozialintegrative Unternehmen ein wichtiges Instrument zur Wiedereingliederung schwer vermittelbarer Personen ins Berufsleben darstellen.

Volkshilfe Beschäftigung qualifiziert jährlich mehr als. 250 Menschen mit oft starken Erwerbsbeeinträchtungen (wie zum Beispiel Suchtproblematiken, gesundheitliche Einschränkungen, Schulden, Obdachlosigkeit) für den ersten Arbeitsmarkt.

Geschäftsführer Michael Reiter freut sich über die Bestätigung der 10-jährigen Aktivitäten des gemeinnützigen Vereins Volkshilfe Beschäftigung. Er fordert aber gleichzeitig, dass es mittel- und langfristige arbeitsmarktpolitische Strategien wie stabilere Rahmenbedingungen für sozialökonomische Betriebe geben müsse, wodurch ein längerfristiger Entwicklungsprozess unabhängig von Konjunkturentwicklungen entstehen könne.

Das Argument, sozialintegrative Betriebe nehmen der Wirtschaft Geschäft weg,durch die Studie widerlegt. Im Gegenteil, die so genannten regulären Betriebe profitieren davon.

Schließlich flossen laut der Studie über die Ausgaben der Beschäftigungsbetriebe durchschnittlich jährlich 8 Mio. Euro, rund ein Viertel des Gesamtbudgets, direkt in die Wiener Wirtschaft. Über ein Fünftel der Einnahmen wiederum stammten aus Markterlösen.

Um die Qualität der nachhaltigen Integration auch weiterhin sicherstellen zu können, fordert Volkshilfe Beschäftigung individuell angepasste und auch längere Verweildauer für spezielle Zielgruppen. Ebenso muss das Prinzip der Freiwilligkeit, das als zentraler Erfolgsfaktor für gute Integrationsarbeit gilt, weiterhin gewährleistet sein.

Volkshilfe Beschäftigung ist ein gemeinnütziger Verein mit dem Ziel einer nachhaltigen Integration von arbeitslosen und behinderten Menschen in den Arbeitsmarkt.

Volkshilfe Beschäftigung arbeitet im Auftrag des Arbeitsmarktservice Wien, des Bundessozialamtes für Wien, Niederösterreich, Burgenland, der Stadt Wien und des Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds (WAFF).

Rückfragen & Kontakt:

Susanne Meitz
Tel.: 0676/ 83402 503
PR I Kommunikation Volkshilfe Beschäftigung
susanne.meitz@volkshilfe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VHB0001