ÖSTERREICH: Wrabetz will sich in Programmierung einschalten

ORF-Generalintendant sieht positive Bilanz des Unternehmens keineswegs gefährdet

Wien (OTS) - ORF-Generalintendant Alexander Wrabetz kündigt im Interview mit der Tageszeitung ÖSTERREICH (Sonntag-Ausgabe) Reparaturen der ORF-Reform an.

Ab Mitte Juni will sich Wrabetz selbst mehr in die Programmierung einschalten als bisher. Trotz des drastischen Seherschwundes werde es aber keine Personaldiskussion über die ORF-Direktoren geben. "Die Geschäftsführung ist auf fünf Jahre bestellt und dabei bleibt es", erklärt Wrabetz.

Der ORF werde 2007 trotz bereits gesenkter Werbepreise nicht in die roten Zahlen rutschen. "Wir liegen bisher deutlich über Plan. Die Vorschau für die kommenden Monate ist leicht über Plan. Die schwarze Null ist nicht gefährdet", so Wrabetz.

Das Ziel von 41 Prozent Jahresmarktanteil hält Wrabetz für noch erreichbar. Er gehe davon aus, dass der ORF bei den Seherzahlen ab August wieder auf dem Niveau des Vorjahres liegen werde, so der ORF-General. Die heurigen Monate Juni und Juli seien mit jenen des Vorjahres wegen der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 und spezieller Programmpunkte wie Opernübertragungen aber nicht vergleichbar.

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