Strache kritisiert rot-schwarze Parteipolemik auf Kosten pflegebedürftiger Menschen

FPÖ verlangt Valorisierung des Pflegegelds

Wien (OTS) - Als erschütternd bezeichnete FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache die Untätigkeit und Streiterei der Regierung zum Thema Pflege. Auf Kosten der pflegebedürftigen Menschen würden ÖVP und SPÖ billige Parteipolemik betreiben.

Während die Regierungsparteien ihre Schaukämpfe austrügen, werde es den Angehörigen pflegebedürftiger Menschen nahezu unmöglich gemacht, legale Pflege durch ausgebildete Fachkräfte zu finanzieren. In den letzten zehn Jahren sei das Pflegegeld nur ein einziges Mal erhöht worden, während sich die Inflationsrate nicht an die von den Regierungen verordneten Nullrunden gehalten habe. Und nicht einmal 2005 habe die Erhöhung ausgereicht, um die Inflation des laufenden Jahres abzugleichen. Jährlich mache die Entwertung bei der Pflegestufe 1 inzwischen 393 Euro aus, bei der Pflegestufe 2 seien es 550 Euro, bei der Pflegestufe 3.848 Euro, Pflegestufe 4 1.273 Euro, Pflegestufe 5 1.728, Pflegestufe 6 2.358 Euro und für die Pflegestufe 7 betrage die jährliche Entwertung bereits 3.146 Euro.

Anstatt sich gegenseitig die Schuld für das gemeinsame Versagen in die Schuhe zu schieben, sollte sich diese Regierung ihr Scheitern eingestehen und die längst überfällige Valorisierung des Pflegegeldes im Sinne aller Betroffenen vornehmen, forderte Strache. Die Regierung müsse schnellstmöglich alle erforderlichen Schritte setzen, um das Pflegegeld so anzupassen, dass es inflationsbereinigt dem Wert bei dessen Einführung im Jahr 1993 entspreche. In Zukunft solle zudem eine jährliche Valorisierung des Pflegegeldes sichergestellt werden.

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