Kickl: Bizarre Euphemismen Molterers

Nur FPÖ steht für den Sozialstaat

Wien (OTS) - In geradezu homerisches Gelächter brach FPÖ-Generalsekretär und Sozialsprecher Herbert Kickl aus, als er heute die Aussage von Vizekanzler Molterer las, wonach Österreich "von unserer Politik der Vernunft und des Hausverstandes" profitiere.

"Unter Vernunft versteht Molterer Neoliberalismus, mit Hausverstand meint er Sozialabbau", rückte Kickl die bizarren Euphemismen des Vizekanzlers zurecht. In Österreich krache es an allen Enden und Ecken, der Sozialstaat liege nicht zuletzt aufgrund der Massenzuwanderung in den letzten Zügen, aber das sei der ÖVP völlig egal. Ihr sei das Wichtigste, dass sie die Vorgaben der multinationalen Konzerne und Trusts erfülle und sich in Brüssel den Kopf tätscheln lassen könne. Überhaupt sei es an einem Tag wie heute, an dem die Welle der Empörung gegen die völlig verpfuschte Pflege-"Lösung" noch nie dagewesene Wogen zeitige, ein völliger Hohn. "Oder um es auf den wenig vornehmen Punkt zu bringen: Molterer verarscht die Österreicher. Ein anderes Wort fällt mir wirklich nicht mehr ein."

Als besonders traurig empfindet es Kickl, dass die SPÖ mittlerweile zu einer Vorfeldorganisation der ÖVP verkommen sei. Die Gewerkschaft wiederum sei durch die Machenschaften der roten Bonzen bedeutungslos geworden. "Die einzige Partei, die heute noch für den Sozialstaat steht, ist die soziale Österreich-Partei FPÖ", betonte der freiheitliche Generalsekretär.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
Karl Heinz Grünsteidl, Bundespressereferent
Tel.: +43-664-44 01 629, karl-heinz.gruensteidl@fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0001