Seniorenbundobmann Khol: "Nur Pensionserhöhung nach dem Pensionistenindex ist gerecht!"

ÖSB: Amnestie unabdingbar, auch Selbstständige fördern, Pflegestufe 3 und 4 neu

Tröpolach (OTS) - Der Bundesvorstand des Österreichischen Seniorenbundes hat heute auf seiner Vorstandssitzung in Kärnten einstimmig bekräftigt, dass nur eine jährliche Pensionserhöhung auf der Grundlage des Preisindex für Pensionistenhaushalte (PIPH) akzeptabel ist. "Die Pensionen müssen effektiv wertgesichert sein. Alles andere als eine Anpassung nach dem Pensionistenindex wäre ungerecht", so der Bundesobmann des Österreichischen Seniorenbundes, Dr. Andreas Khol. Die Seniorinnen und Senioren sind bereits jetzt eine der größten Gruppen der Bevölkerung, ihre Lebensweise unterscheidet sich deutlich von den Aktiven. Khol: "Die Pensionsanpassung muss ganz einfach die wirklichen Lebensumstände der Älteren berücksichtigen. Der Pensionistenindex ist und bleibt eine conditio sine qua non!"

Der Bundesvorstand bekräftigt das Förderungspaket zur 24-Stunden-Betreuung:

1.) Verlängerung der Amnestie bis zum 31.12.2007
2.) Zusätzliche Förderung auch für selbstständige BetreuerInnen 3.) Zusätzliche Förderung auch für die Pflegegeldstufe 3 und 4

"Die Menschen brauchen Zeit, um sich auf das neue System umzustellen, deshalb muss die Amnestie verlängert werden", so Khol. Neben der Ausweitung der Förderung auf die Pflegegeldstufen 3 und 4, wird auch die Förderung für selbstständig tätige BetreuerInnen, denn alles andere wäre "eine klare Diskriminierung dieser neuen Berufsgruppe", wie Khol unterstrich. Ein weiters wichtiges Anliegen des Seniorenbundes ist eine größere Unterstützung für demenzkranke Menschen: "Demenzkranke sollten automatisch auf die Pflegegeldstufe 3 eingestuft werden", so Khol abschließend.

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