Staatsoper: KulturGewerkschaft blickt "voll Hoffnung in die Zukunft"

ZBRO Peschke: "Kontinuierung der Erfolgsgeschichte scheint gesichert"

Wien (OTS) - Wien (ÖGB/kmsfb) - "Die Kontinuierung der Erfolgsgeschichte scheint gesichert zu sein, sodass ich als Zentralbetriebsratsvorsitzender der Staatsoper voller Hoffnung in die Zukunft blicken kann." Derart positiv äußerte sich Prof. Fritz Peschke, ranghöchster Gewerkschafter der Wiener Staatsoper, namens der Kulturgewerkschaft KMSfB (Kunst, Medien, Sport, freie Berufe) zur Nachfolgeregelung im Haus am Ring. "Die Vernunft hat gesiegt" und es sei die best-mögliche Lösung in Kombination von Dominique Meyer und Franz Welser-Möst getroffen worden. Ministerin Mag. Claudia Schmied habe sich aus Sach- und Vernunftgründen dafür entscheiden, obwohl seit Monaten die Präferenz Kanzler Gusenbauers für Neil Shicoff bekannt war.

Als wichtigen Punkt bezeichnete es Peschke, dass Meyer und Welser-Möst die Wunschkandidaten der Philharmoniker - zugleich das Staatsopernorchester - waren. Sie hatten Meyer bei ihren oftmaligen Auftritten im Théâtre des Champs Elysées (TCE) kennen gelernt. Laut Peschke sei es auch ein nicht zu unterschätzender Aspekt, dass Staatsoperndirektor Ioan Holender nach einer Frustrationsphase mit dieser Lösung sehr zufrieden scheint und daher seine Unterstützung und geordnete Hofübergabe angekündigt hat.

Welser-Möst: "österreichische Note", Meyer: "internationale Komponente"

Zu den beiden Holender-Nachfolgern persönlich sagte Prof. Peschke, Welser-Möst vertrete die österreichische Note, die auf Kultur und Mannigfaltigkeit baue, während Meyer die internationale Komponente repräsentiere. Zudem habe Meyer seine Fähigkeiten sowohl in Lausanne als auch bei der Restaurierung des TCE unter Beweis stellen können.

ÖGB, 9. Juni 2007, Nr. 373

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