"profil": Eurofighter-Akten: weitere Zahlungen an FPÖ-Sekretäre

Lukasek und Schmidt erhielten mehr Geld als bisher bekannt

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, erhielten die früheren FPÖ-Sekretäre Kurt Lukasek und Romana Schmidt mehr Geld von EADS-Lobbyisten als bisher bekannt. Dies geht aus den nunmehr ungeschwärzten Steuerakten hervor, die dem parlamentarischen Untersuchungsausschuss vergangenen Mittwoch vom Finanzministerium übergeben wurden.

Laut "profil" erhielt der frühere Kommunikationschef der FPÖ, Kurt Lukasek, vom EADS-Lobbyisten Erhard Steininger für eine Verlängerung seines Beratervertrags zusätzlich 21.500 Euro. Bisher waren nur Zahlungen aus dem Jahr 2003 im Ausmaß von 28.500 Euro bekannt gewesen. Erhard Steiningers eigene Firma soll in den Jahren des Eurofighter-Projekts von 2002 bis etwa 2005 rund sechs bis sieben Millionen Euro eingenommen haben.

Steiningers Geschäftspartner Alfred Plattner wiederum beschäftigte die frühere Kabinettsmitarbeiterin der FPÖ-Ministerinnenen Elisabeth Sickl und Monika Forstinger, Romana Schmidt, länger als bisher bekannt. Laut "profil" war die heutige PR-Beraterin bis 2005 für Plattner tätig und erhielt rund 80.000 Euro zusätzlich zu den bisher bekannten 40.000 Euro. Schmidt erstellte für Plattner Studien zur "Stimmungsverbesserung im Zuge des Ankaufs der Eurofighter".

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