Denkmalschändung: FPÖ-NAbg. Neubauer erstattet Anzeige wegen mutwilliger Sachbeschädigung

Wien (OTS) - Der freiheitliche Nationalratsabgeordnete Werner Neubauer, Mitglied des Südtirolunterausschusses, hat heute wegen der Schändung der Innsbrucker Soldaten-Erinnerungs- und Besinnungsstätte "Tummelplatz" Anzeige wegen mutwilliger Sachbeschädigung erstattet.

Am 2. Juni 2007 wurde am Tummelplatz nahe Schloss Ambras bei Innsbruck der "Tag der Tiroler Einheit" gefeiert. Im Zuge dieser Veranstaltung wurde ein Denkmal, das Besinnungskreuz, welches an die Zerrissenheit Tirols erinnert, eingeweiht. Das Denkmal wurde kirchenrechtlich rechtsgültig geweiht und der Heilige Stuhl wurde darüber informiert.

Nur wenige Stunden vor dieser würdigen Veranstaltung mit etwa 400 Teilnehmern wurde ein Teil des Areals des historischen Tummelplatzes (wurde ab 1797 als Lazarett verwendet, im Zuge der napoleonischen Kriege fanden 7000-8000 Soldaten hier ihre letzte Ruhestätte) in einer offensichtlich groß vorbereiteten und geplanten Aktion besudelt und geschändet. Neben den Denkmälern zum Thema Südtirol, dem "Besinnungskreuz", dem "Weg zur Freiheit" und den "schützenden Hände über Tirol", wurde auch eine Kapelle, drei offizielle Fahnen, nämlich die Schützenfahne, die Tiroler Landesfahne und die Bundesfahne, sowie die 1922 errichtete Kaiserschützenkapelle mit durchgestrichenen Hakenkreuzen, Parolen wie "ANTIFA", "Nie wieder Tirol", und anderen beschmiert. Teilweise wurden die Einrichtungen mit Teer beschmiert und mit Stoff-Fetzen verhangen.

Neubauer verurteilte diese niederträchtige Aktion entschieden und gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass es gelingen möge, die Täter alsbaldig ausfindig zu machen. Das sei kein Kavaliersdelikt gewesen, daher dürfe man nicht achselzuckend zur Tagesordnung übergehen. Landeshauptmann Dr. Van Staa sowie die Vertreter der Exekutive seien aufgefordert, alles erdenklich Mögliche zur Aufklärung zu unternehmen.

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