Grillplätze - SP-Wutzlhofer: FP-Mahdalik zündelt schon wieder gegen Ausländer

Wien (SPW-K) - "Auch wenn die Wiener FPÖ jede Woche mit heftigen, engstirnigen Protesten gegen das in Wien vor allem auf der Donauinsel, also weitab von Wohnregionen, beliebte Grillen polemisiert, so ändern diese Wortmeldungen nichts daran, dass diese beliebte Freizeitbetätigung von immer mehr Menschen aller Gesellschaftsschichten geschätzt wird. Dem FP-Gemeinderat geht es in seiner jüngsten Aussendung aber nicht wirklich ums Grillen, sondern -wer hat anderes erwartet - ausschließlich darum, Ausländer auf billige Weise an den Pranger zu stellen", stellte Freitag SP-Gemeinderat Jürgen Wutzlhofer in einer Replik im Pressedienst der SPÖ Wien zu den Ausführungen des FP-Mandatars fest.

Mit der Einrichtung von öffentlichen Grillplätzen an mehreren Stellen der Stadt habe man das Problem der "Wildgrillerei" gut in den Griff bekommen. "Der anfallende Müll kann schnell beseitigt werden und wird dies in der Regel auch. Die Überschaubarkeit und Kontrolle sind um vieles einfacher geworden", so Wutzlhofer. Die Standorte seien so ausgewählt, "dass sie leicht erreichbar sind - auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln, und dass sie andererseits nicht unmittelbar an Anrainer angrenzen."

"Zugleich wird in der Grillsaison vor Ort an den Grillplätzen intensive Aufklärungsarbeit geleistet und die Kontrolle auch auf der Donauinsel im Sinne der Sicherheit verstärkt. Die Stadt unternimmt jedenfalls intensive Anstrengungen, um das Wildgrillen zu verhindern", so Wutzlhofer. "Ein mehrsprachiger Folder beinhaltet neben allgemeinen Hinweisen zur Müllentsorgung auch Tipps zur Vermeidung von Rauchentwicklung und die Aufforderung, Grilltassen zu verwenden".

"Die gekünstelte Dramatik, die Mahdalik dem Grillgeschehen auf öffentlichen Grill-Plätzen in Wien zuordnet, erreicht bereits das Ausmaß der Lächerlichkeit und ein Höchstmaß an Unglaubwürdigkeit. Vor allem auch deshalb, weil man kein Wort der Kritik seitens der FPÖ über die intensive Grillszene in privaten Kleingärten und auf sonstigen Privatgrundstücken, oft genug unmittelbar in verbauten Gebieten, vernimmt", schloss Wutzlhofer. (Schluss)

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