Martinz: Kärntner Euregio-Alpen-Adria muss aus Dornröschenschlaf erwachen

EU-LR Josef Martinz erkundet ein Euregio best practice Beispiel in Ostbelgien. Die Euregio-Alpen-Adria braucht konkrete Arbeitsschwerpunkte.

Klagenfurt/Brüssel (OTS) - Ein weiterer Höhepunkt des Brüsselaufenthaltes von EU-LR Martinz ist der heute zu Ende gehende 2-tägige Länderaustausch zwischen Kärnten und der Deutschsprachigen Gemeinschaft in Ostbelgien. In Eupen hat die älteste bestehende Euregio namens "Maas-Rhein" ihren Sitz. EU-LR Martinz nützte die Gelegenheit, um von diesen 30-jährigen Euregio-Know-How für Kärnten zu profitieren.

Wie kann eine Euregio funktionieren und welche Probleme hat sie - das sind die Kernfragen der Kärnten-Delegation. Martinz:
"Der Austausch von Papier ersetzt niemals den Einblick in ein funktionierendes System. Uns interessieren die Praxis der Euregio-Organisation, ihre Arbeitsschwerpunkte die Infrastruktur und die Nutzung der EU-Töpfe", so Martinz.

In Kärnten wird bereits seit Jahren über eine Euregio zwischen Kärnten, Friaul, Veneto und Slowenien geredet. Auch für den Kärntner-Prozess gilt: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!

"Als nächstes müssen wir konkrete Aufgabenbereiche für eine Euregio-Alpen-Adria entwickeln. Das müssen Themen sein, die für alle beteiligten Regionen einen Mehrwert bringen - wie z.B. die grenzübergreifende Krankenversorgung oder gemeinsame Wirtschafts-Cluster", erklärt EU-LR Martinz.

Im Gegenzug offenbart Kärnten den ostbelgischen Partnern seine große Expertise und Praxiserfahrung in Sachen erneuerbarer Energie. Ein Gegenbesuch in Kärnten ist für den Sommer geplant. (Schluss)

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