Weinzinger: Aufmüpfiger Tierschutzrat soll durch Proporz ruhig gestellt werden

Tierschutzgedanke wird damit ausgehöhlt

Wien (OTS) - "Der Tierschutzrat war in der Vergangenheit dem Ministerium offenbar zu aufmüpfig und soll daher jetzt
mittels einer Reform des Tierschutzgesetzes unter Kuratel gestellt werden", kritisiert Brigid Weinzinger, Tierschutzsprecherin der Grünen.

Der Leitgedanke Nummer eins der Reform ist die Entmachtung des Tierschutzrates, daher soll in Zukunft die Geschäftsordnung und der Vorsitz vom Ministerium bestimmt werden. Mitglieder sollen vom Ministerium jederzeit mit der Begründung abgesetzt werden können, dass sie 'nicht ordnungsgemäß arbeiten'. Leitgedanke Nummer zwei ist der Proporz. Der Tierschutzrat soll aufgebläht werden, um den rot-schwarzen Proporz herzustellen. Ohne jede fachliche Begründung werden tierschutzfremde Ministerien und Vertreter der Verbindungsstelle der Bundesländer hineingesetzt. "Die Überfrachtung des Tierschutzrates mit tierschutzfremden Personen bedeutet eine Aushöhlung des Tierschutzgedankens", so Weinzinger.

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