Österreichische Energieagentur bietet Experten im Bereich der Struktur- und Kohäsionspolitik Forum zum Erfahrungsaustausch

Wien (OTS) - Fondsmanager alter und neuer EU-Mitgliedsstaaten setzten sich bei einer Tagung in Wien für die Förderung von energierelevanten Projekten im Rahmen der Struktur- und Kohäsionsfonds ein.

In Wien fand vergangene Woche eine Tagung zum Thema "Verstärkte Nutzung von Struktur- und Kohäsionsfonds-Mittel für energiespezifische Investitionen in den neuen Mitgliedstaaten" statt. Ziel des Treffens hochrangiger Vertreter aus zehn neuen und alten EU-Mitgliedsstaaten war der gegenseitige Erfahrungsaustausch für eine optimale Nutzung von Struktur- und Kohäsionsfonds für Energieprojekte im Bereich Erneuerbare Energie und Energieeffizienz. Die Kohäsions-und Strukturpolitik ist einer der zentralen Politikbereiche der Europäischen Union. Sie soll der Festigung des wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalts - "der Kohäsion" - in der Gemeinschaft dienen und dabei insbesondere Wachstum und Beschäftigung in den unterentwickelten Regionen fördern.

Die Österreichische Energieagentur ist als Partnerorganisation im EU-Projekt "Promoting the use of Structrual Funds and Cohesion Funds for energy investments in New Member States" - kurz PromoSCene -vertreten und war Gastgeber dieses Treffens. Bereits in seiner Eröffnungsrede betonte Herbert Lechner, der stellvertretende Geschäftsführer der Österreichischen Energieagentur, die guten Beziehungen zwischen den nationalen Energieagenturen, die eine hervorragende Basis für die Zusammenarbeit im Hinblick auf die optimale Nutzung von Struktur- und Kohäsionsfonds für Energieprojekte darstellt.

Die Nutzung der Struktur- und Kohäsionsfonds für die Finanzierung von Energieprojekten war in der Vergangenheit in den neuen Mitgliedsstaaten marginal. Um hier neue Impulse zu setzen, wurde das EU-Projekt PromoSCene ins Leben gerufen.

EU-Strukturfonds - Das neue Programm 2007 - 2013

Die Struktur- und Kohäsionspolitik der EU spiegelt in der neuen Programmperiode 2007-2013 sowohl die Lissabon- als auch die Göteborg-Ziele wider: Die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit sowie de Sicherstellung einer nachhaltigen Entwicklung bilden fundamentale Eckpunkte der aktuellen EU-Regionalpolitik. Dafür fließt mehr als ein Drittel des gesamten EU-Budgets in die dafür geschaffenen Fördertöpfe. Konkret werden die Struktur- und Kohäsionsfonds in der neuen Programmperiode mit über 350 Mrd. Euro gespeist. Der größte Teil davon wird den neuen Mitgliedsstaaten zur Förderung von wirtschaftlich und sozial benachteiligten Regionen zukommen.

Österreich hat unter Einbeziehung dieser Finanzierungsinstrumente bereits zahlreiche Energieprojekte erfolgreich umgesetzt und kann somit wertvolle Erfahrungen und Best Practice Beispiele in die aktuelle Diskussion einfließen lassen.

PromoSCene: Erfahrungsaustausch durch Informations- und Vernetzungsmaßnahmen

Eine ausreichende und effiziente Versorgung mit Energie ist Grundstein für eine positive regionale Wirtschaftsentwicklung. Gerade deshalb führen Investitionen im Bereich Erneuerbare Energien und Energieeffizienz zu einer nachhaltigen und wettbewerbsfähigen Entwicklung: Neben der Reduktion von Umwelt- und Klimaschäden werden bedeutende wirtschaftliche Wertschöpfungseffekte - z. B. Schaffung von Arbeitsplätzen und Steigerung der regionalen Wirtschaftsleistung - ausgelöst.

Das Projekt PromoSCene soll durch Informations- und Vernetzungsmaßnahmen einen Erfahrungsaustausch der Fondsmanager der jeweiligen implementierenden Institutionen einleiten. Die nationalen Energieagenturen nehmen dabei eine wichtige, koordinierende Rolle im Know-how Transfer der einzelnen, vorwiegend neuen EU-Mitgliedsstaaten, ein. Weiters unterstützt das Projekt die Entwicklung von administrativen Strukturen und Prozessen in den neuen Mitgliedsstaaten, um die erfolgreiche Einreichung und Abwicklung von Energieprojekten zu fördern.

Weitere Informationen: www.promoscene.eu

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