Ausländische Airlines: Kollektivvertragsverhandlungen neuerlich abgebrochen

Nach wie vor kein annehmbares Angebot der Arbeitgeber

Wien (GPA-DJP/ÖGB) - Die Verhandlungen über einen Kollektivvertrag für die Angestellten bei ausländischen Airlines wurden auch nach der dritten Verhandlungsrunde am 6. Juni 2007 ergebnislos abgebrochen.++++

Das Angebot der Arbeitgeber bedeutet einen Eingriff in bestehende Arbeitsverträge und wird in dieser Form vom Verhandlungsteam der Angestellten als "Schnellschuss" abgelehnt. Es berücksichtigt weder die ausgezeichnete wirtschaftliche Lage der Airlines noch den hohen Spezialisierungsgrad und die Einsatzbereitschaft der MitarbeiterInnen.

BetriebsrätInnen und die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-DJP) fordern eine Erhöhung der Gehälter im Bereich des Vorjahresabschlusses, der einen gerechten Anteil am wirtschaftlichen Erfolg widerspiegelt. Verhandlungsbereitschaft wird für eine Neuregelung der Gehaltstabelle für Neueintretende signalisiert.

Ein Einfrieren der Gehälter, worauf das Angebot der Arbeitgeber hinausläuft, wird jedoch abgelehnt.

BetriebsrätInnen und Gewerkschaft überlegen weitere Maßnahmen, neuerliche Betriebsversammlungen sind nicht ausgeschlossen.

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