Dworak/Kögler: Mehr Pflegeplätze in Niederösterreichs Landes-Pensionisten- und Pflegeheime

Bezirk Neunkirchen braucht zusätzliches Pflegeheim

St. Pölten, (SPI) - Einen Vorstoß für zusätzliche Pflegeplätze und für den Neubau eines Landespflegeheimes im Bezirk Neunkirchen starten die beiden SPNÖ-Landtagsmandatare LAbg. Mag. Sylvia Kögler und LAbg. Bgm. Rupert Dworak. "Im Bezirk Neunkirchen stehen momentan 337 Pflegebetten zur Verfügung. Davon 123 Betten im Landespflegeheim Gloggnitz, 106 Betten im Landespflegeheim Neunkirchen, 74 Betten im Landespflegeheim Scheiblingkirchen und 34 Betten im Landespflegeheim Hochegg. Mit der Schließung des Landes Pflege- und Pensionistenheimes Hochegg bis 2009 werden es nur mehr 303 Betten sein. Allein im Bezirk Neunkirchen sind 16.252 Personen über 65 Jahre, was einem Plus von 7,2 % gegenüber der Volkszählung 2001 entspricht. Aufgrund dieser demographischen Entwicklung ist daher dringend die Planung und der Bau eines vierten vollwertigen Landespflegeheimes für den Bezirk Neunkirchen anzudenken. Die Stadtgemeinde Ternitz würde dafür gratis ein Grundstück zur Verfügung stellen", so Kögler und Dworak. ****

Die Altersgruppe der über 85-jährigen wird österreichweit bis zum Jahr 2035 von 104.000 auf 280.000 Personen anwachsen. Weiteren Prognosen zufolge wird sich die Zahl der über 85-jährigen mehr als verdreifachen. "Es ist daher von enormer Wichtigkeit, für die älteren Generationen ausreichende Pflegeplätze zur Sicherung eines menschenwürdigen Lebensabends zu schaffen. Der NÖ Landtag hat am 30.03.2006 das Ausbauprogramm für Landes-Pensionisten- und Pflegeheime 2006 - 2011 in der Höhe von Euro 124.653.000,-- beschlossen. Der Schwerpunkt des Programms soll Standortverbesserungen und eine Fortsetzung des Umstrukturierungsprozesses von Wohn- in Pflegebetten darstellen. Niederösterreich hat damit österreichweit durchaus eine Vorreiterrolle im Pflegebereich eingenommen. Das Ausbauprogramm sollte aber jährlich angepasst und der Bedarf evaluiert werden. Nur damit ist auch in Zukunft gewährleistet, dass die Menschen, die einer Pflege bedürfen, jene Betreuung bekommen, die sie brauchen", so Kögler und Dworak.
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